Haus der Seidenkultur, Krefeld

Nicki Nuss am seidenen Faden

Vor über hundert Jahren gründete der Unternehmer Hubert Gotzes in der Stadt Krefeld eine Paramentenweberei. Paramente sind spezielle Gewänder für Geistliche, also zum Beispiel Priester, Kaplane, Bischöfe oder Kardinäle. Sie sind besonders schön verziert und haben je nach Verwendung bestimmte Muster und Farben.

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In Krefeld wurden die edlen Stoffe für die Gewänder aus Samt und Seide gewebt. Sogar aus Amerika kamen Bestellungen. Heute ist die alte Fabrik ein Museum. Im Haus der Seidenkultur kannst du dir die schönen Gewänder nun aus der Nähe anschauen und erfährst genau, wie sie früher hergestellt wurden. In der alten Fabrik stehen noch die riesigen Webmaschinen. Im Websaal zeigen die ehemaligen Mitarbeiter der Paramentenweberei regelmäßig, wie so ein Webstuhl funktioniert und weben auch noch Stoffe selbst.

Viel Spaß, Euer

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