Schloss Hohenlimburg, Hagen

Wer hat Angst vorm Schlossgespenst?

Rund um Schloss Hohenlimburg ranken sich allerlei schaurige Gruselgeschichten. So soll ein ungezogener Edelknabe im Zorn seine Mutter geschlagen haben. Als Strafe wurde ihm vom Henker vor der versammelten Stadt die Hand abgeschlagen. Um alle aufsässigen Kinder für alle Zeit zu warnen, wurde die unglückselige Hand einbalsamiert und auf dem Schloss aufgestellt. Zum Glück ist diese schaurige Geschichte nur eine Sage. In Wirklichkeit wurde die Hand nach einem Blitzschlag in den Schlosstrümmern gefunden und stammt wohl aus einem ungeklärten Mordfall.

Neben so gruseligen Ausstellungsstücken, wie der „Schwarzen Hand“, gibt es aber auch prächtige Wohnräume, wie den Fürstensaal und den Roten Salon zu entdecken. Dort erfährst du, wie die Fürstenfamilie von Schloss Hohenlimburg im 19. Jahrhundert gelebt hat.

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Für Entdecker wie dich bietet Schloss Hohenlimburg extra Führungen an. Dort darfst du als Ritter oder Burgfräulein kostümiert oder mit Laternen und Taschenlampen ausgerüstet das Schloss erkunden und erfährst alles über die Geschichte der Burg vom Mittelalter bis zur Biedermeierzeit.

Kleiner Tipp für große Entdecker: Du solltest unbedingt noch das Kaltwalzmuseum besuchen. Es befindet sich in den Räumen von Schloss Hohenlimburg.

Viel Spaß, Euer

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