Was ist das?", interessiert beugt sich Nicki Nuss über eine Rinne im Sandboden, durch die sich eine zähflüssige Masse schiebt. So sieht also flüssiges Eisen aus. Neugierig beobachtet er, wie mit langen Schöpfkellen in der glühenden Masse gerührt wird. "Abstechen" nennt man das. Das Eisen wird in Formen gegossen, erkaltet und kann dann vom Schmied weiter bearbeitet werden. Schwitzend fächelt Nicki Nuss sich Luft zu.
Heiß ist es hier am Hochofen. Erst eine Temperatur von 1600° Celsius bringt die Mischung aus Erzen, Holzkohle und anderen Zusatzstoffen zum Schmelzen. Dann löst sich das Eisen aus dem Gestein heraus und tropft langsam aus dem Hochofen in den sogenannten Herd. "Wenn der Hochofen über viele Jahre ununterbrochen diesen Temperaturen ausgesetzt ist, ist es kein Wunder, dass er so dicke Wände haben muss", denkt sich Nicki, der von oben einen Blick in den Kamin des Hochofens geworfen hat. Drei gemauerte Wände, die Zwischenräume mit Lehm und Sand gefüllt - wenn das kein massives Bauwerk ist.
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Selbst entdecken

 |  | Wendener Hütte
Hochofenstraße 1
57482 Wenden
Öffnungszeiten:
dienstags bis sonntags und an allen Feiertagen 15 bis 18 Uhr oder nach Vereinbarung, vom 1. November bis 31. März geschlossen
Eintritt:
frei
Angebote:
Führungen und museumspädagogische Veranstaltungen nach vorheriger Anmeldung
Kontakt:
Museumsverein Wendener Hütte
Monika Löcken
Landrat-Josef-Schrage-Platz 1
57462 Olpe
Telefon 02761/ 81401 oder 02761/ 81751
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