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Früher gab es all die modernen Maschinen, mit denen Bauern heute ihre Felder bearbeiten, noch nicht. Das säen und Ernten war damals noch viel härtere Arbeit als heute: Bevor das duftende Brot aus dem Steinofen geholt werden konnte, waren viele mühselige Arbeitsschritte erforderlich. Zunächst grub der Bauer mit dem Spaten den Acker um. Anschließend pflügte er den Boden mit Pflugschar und Streichbrett.
Diese Erfindung des Mittelalters ermöglichte es, die Erde tiefer als mit dem Spatenumzuwälzen. Danach wurden die Erdschollen mit einer Egge feingehackt. Jetzt ging der Bauer mit einem riesigen Umhängetuch über das Feld. Immer wieder griff er in den Beutel und warf die Saatkörner in weitem Bogen über den Acker.
 | | Zuvor mussten die Pferde die schwere Feldarbeit erledigen. |
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 | | Der Traktor revolutionierte die Landwirtschaft. |
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Wenn das Getreide reif war, konnte die Erntezeit beginnen. Mit einer Sichel wurde das Getreide geschnitten. Die Enden der Halme wurden in Garben zusammengebunden und zum Trocknen auf das Feld gestellt. War das Korn schließlich in der Scheune, schlug der Bauer mit dem Dreschflegel auf die Ähren, damit sich die Körner lösten. Sie fielen durch ein Sieb auf den Boden, wurden aufgefegt und in Säcken zur Mühle getragen.
 | | Kutsche für die Ausfahrt am Sonntag |
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