|
Klock, klock, klock - heranschleichen kann sich Nicki Nuss in seinen Holzschuhen nicht. Dafür aber braucht er jetzt nicht mehr auf Matsch und Pfützen aufzupassen. So ein Holzschuh ist rustikal, praktisch und bequem.
Früher schnitzten die Holzschuhmacher aus Pappel-, Weiden- oder Erlenholz die klobigen Pantinen. Zunächst sägten sie die Baumstämme in kleine Stücke. Anschließend nahmen sie einen Holzklotz und bearbeiteten ihn mit Meißeln und Drechsel so lange, bis er eine grobe Schuhform hatte. Nun begann eine kraftaufwändige Arbeit. Mit einem Bohrer wurde der Schuh für die passende Größe ausgehöhlt. Zum Schluss schliff der Holzschuhmacher die Oberfläche glatt. Fertig war die Holzpantine.
Es gab sogar Winter-Holzschuhe. Diese Exemplare besaßen eine Lederlasche, die über den Knöchel reichte. So konnte kein Schnee in den Schuh dringen.
 | | Ein Holzschuhmacher bei der Arbeit |
| |
|
|
 | | Wo gehobelt wird, fallen Holzschuhe. |
| |
|