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Nesthocker und Nestflüchter Hilflos oder keck Bei Vogeljungen unterscheidet man die Nesthocker und die Nestflüchter. Vogeljunge, die in Bäumen oder Höhlen ausgebrütet werden, schlüpfen meist „unfertig" aus dem Ei. Diese Nestlinge oder Nesthocker haben noch keine Federn, sie können ihre Augen noch nicht öffnen und sind ganz auf die Pflege der Eltern angewiesen. Bis zu drei Wochen lang werden sie von ihren Eltern gefüttert und umsorgt. Dann erst können sie das Nest selbstständig verlassen. Schlüpfen Vögel in einem Nest, das auf dem Boden gebaut wurde, haben sie schon Federn, können ihre Flügel bewegen und die Augen sind geöffnet. Die Küken sind schon nach wenigen Stunden in der Lage, das Nest zu verlassen. Deswegen heißen sie Nestflüchter. Zwar werden sie noch von ihrer Mutter mit Fressen versorgt, doch begleiten sie sie auch auf ihren Ausflügen in die Natur.
Denk mal kurz nach: Nesthocker und Nestflüchter gibt es nicht nur in der Vogelwelt. Mach dich doch mal auf die Suche nach Tierkindern, die nackt, blind und hilflos zur Welt kommen oder schon wenige Stunden nach der Geburt munter durch die Gegend tapsen. |
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