Die Weide ist mehr als nur ein Baum
„Ein Baum mit Köpfchen - das geht doch gar nicht", lacht Nicki Nuss. Aber er irrt. Weitverbreitet in NRW sind die Kopfweiden. Den Namen haben die Weiden wegen ihrer besonderen Form bekommen. In einer Höhe von drei bis vier Metern schneidet man die Äste zurück.
Die Zweige, die anschließend aus dem sogenannten Kopf sprießen, werden geerntet und für verschiedene Zwecke genutzt. Die dünnen, biegsamen Weidenruten werden von den Korbflechtern verarbeitet.
Die dickeren Triebe finden beim Fachwerkhausbau Verwendung. Aus den starken Ästen werden Gebrauchsgegenstände wie zum Beispiel Besenstiele gefertigt. Das ständige Köpfen verletzt die Bäume. Im Innern des Stammes bilden sich Hohlräume, in denen Tiere Unterschlupf finden, so zum Beispiel die Steinkauze.
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 | | Kopfweiden bieten Steinkäuzen und anderen Höhlenbrütern eine Wohnung. |
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