"Ahh, ist das schön kühl!", seufzt Nicki Nuss und plumpst unter einem großen Eichenbaum ins Gras. "Endlich Schatten in dieser Sommerhitze!" Der unternehmungslustige Nager hat einen Ausflug in die Region Ostwestfalen-Lippe unternommen. Auf seiner Reise durch den östlichsten Teil Nordrhein-Westfalens hat Nicki schon allerhand gesehen: eine echte Ritterburg in Borgholzhausen, Hexen und Drachen im Märchenmuseum Bad Oeynhausen und sogar eine über 150 Jahre alte Schule in Hiddenhausen.
Jetzt ist er im Teutoburger Wald, denn er hat sich ein tolles Rezept für selbstgemachte Schokoblätter ausgedacht. In diesem riesige Mischwald findet sich die wichtigste Zutat: frisches Laub. Er streift umher und hebt die herzförmigen Lindenblätter auf und bückt sich nach dem Eichenlaub mit seinen vielen Einbuchtungen. Auch die gelappten Blätter des Feldahorns dürfen nicht fehlen. Weniger geeignet sind gefiederte Blätter von Kastanien oder Eschen. Wichtig ist, dass die Blätter noch frisch und grün sind. Aus dem Nachhauseweg passt Nicki ganz genau auf, dass die Blätter nicht abknicken.
Jetzt muss er nur noch Kuvertüre kaufen. Das ist eine spezielle Schokolade, die besonders gut schmilzt. Dann macht Nicki sich an die Arbeit.
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Und so funktioniert´s:
Wasche die Blätter behutsam ab und trockne sie vorsichtig mit einem Geschirrtuch. Fülle einen Topf zur Hälfte mit Wasser und setze eine etwas kleinere Schüssel hinein, so dass der Schüsselboden gerade eben im Wasser steht. Das nennt man ein "Wasserbad". Brich etwa 200 Gramm Kuvertüre in Stücke und lege sie in die Schüssel. Erhitze das Wasser im großen Topf. Es sollte heiß sein, aber nicht kochen. Jetzt beginnt die Schokolade zu schmelzen. Tauche einen Pinsel in die flüssige Kuvertüre und bestreiche die Rückseiten der Blätter mit einer dicken Schicht davon. Wenn die Schokolade fest geworden ist, ziehe die Blätter vorsichtig ab. Fertig ist das Schoko-Laub.
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