Snack-Alarm für Störche: Stärkung nach einer langen Reise

Wenn der Weißstorch zurück aus Afrika ist, beginnt er beim Essen ganz bodenständig: mit Regenwürmern!

Auf dem Weg nach Afrika und zurück gibt es allerlei Gefahren: Sturm, Müdigkeit und mehr. Aber das größte Problem ist oft das, was der Storch bei uns zu Hause findet: Auf Feldern werden manchmal Giftstoffe benutzt. Dann gibt es weniger gutes Futter. Viele nasse Wiesen verschwinden, weil sie trocken gemacht werden. Dann gibt es weniger Frösche, Insekten und Würmer. Störche brauchen viel Platz mit Futter in Nestnähe – besonders, wenn ihre Jungen klein sind. Eine fiese Gefahr sind auch Stromleitungen: Junge Störche können dagegen fliegen oder einen Stromschlag bekommen. Zum Glück helfen viele mit: Organisationen, Vereine und auch einzelne Menschen schützen Störche und ihre Lebensräume. Das tut auch die NRW-Stiftung unermüdlich.

Snack-Alarm im Nest: Würmer für alle

Wenn der Weißstorch zurück aus Afrika ist, beginnt er beim Essen ganz bodenständig: mit Regenwürmern! Die sind leicht zu finden und geben schnell Energie. Auch die Küken bekommen am Anfang oft ein einfaches Wurm-Menü. Später wird‛s abwechslungsreicher: Der Storch ist nicht pingelig. Er frisst, was er gut packen kann – zum Beispiel Feldmäuse, manchmal auch Frösche, Eidechsen oder Maulwürfe. Fische? Frisst er auch, wenn er welche erwischt. Denn der Storch ist eher ein „Ich probier‛s mal“-Angler. Ganz wichtig sind auch Insekten: Käfer, Larven und Heuschrecken. Eine Storchenfamilie frisst pro Tag bis zu 4 Kilogramm Nahrung. Das ist, als würdest du täglich eine riesige Einkaufstüte leer essen – nur dass du alles vorher selbst fangen musst, statt es aufs Kassenband zu legen.