Feuer und Flamme

Hallo Kinder! Es wärmt, spendet Licht und ist gleichzeitig sehr gefährlich: das Feuer. Wie wir Menschen es schaffen, uns davor zu schützen und was genau wir damit alles machen können, das erfahrt ihr hier.

Seit wann nutzt der Mensch das Feuer?

Schon in der Steinzeit nutzten unsere Vorfahren Feuer, um zu überleben. Nach Blitzeinschlägen transportierten sie Flammen des Feuers nach Hause und bemühten sich, es so lange wie möglich brennen zu lassen. Feuerzeuge und Streichhölzer gab es nämlich noch nicht. Das Feuer veränderte das Leben der Menschen: Es spendete Wärme und Licht, die Flammen schützten vor Angriffen wilder Tiere. Die Menschen konnten im Feuer ihr Essen garen und später sogar Brot backen.

Feuer als Hilfsmittel im Naturschutz

Heute wird das Feuer in einigen Gebieten sogar gezielt im Naturschutz eingesetzt. Beim sogenannten „kontrollierten Brennen“ zünden Naturschützer einige ungenutzte Landschaften unter Aufsicht der Feuerwehr an. Hierdurch gewinnt der Boden neue Nährstoffe, die für viele Pflanzen und Tiere lebensnotwendig sind. Doch wie kann man die Gefahr des Feuers in Schach halten? Hier hat die Feuerwehr ihre Finger im Spiel: Sie legt bewässerte Schutzstreifen an, die das Feuer nicht überwinden kann.

Brachter Wald

Im Frühjahr finden solche Einsätze manchmal auch in unserer Nähe statt. Unter anderem im Naturschutzgebiet Brachter Wald sorgt die Feuerwehr für ein kontrolliertes Abbrennen der Heide. Danach können sich dort dann wieder viele seltene Tiere und Pflanzen tummeln.