Weltenbummler zwischen der Weser und der Wüste

Traurig, aber wahr: In NRW lebten vor fast 40 Jahren nur drei Storchenpaare. Damit sie nicht aussterben, hat sich die NRW-Stiftung von Anfang an für sie eingesetzt.

Hallo Kinder!

Für mehr Platz und vor allem mehr Futter hat die NRW-Stiftung an der Weser und Bastau große Wiesen und Flächen gekauft. So bekommen Störche (und viele andere Tiere gleich mit) ein besseres Zuhause. Heute geht es mit den Störchen in NRW bergauf: Im Jahr 2025 gab es in NRW 1.027 Storchenpaare!

Entdecke das Westfälische Storchenmuseum!! 

Im Westfälischen Storchenmuseum merkst du schnell: Störche sind viel mehr als nur lange Beine und große Nester! Hier lernst du, wie Weißstörche leben – und warum sie in Geschichten und Traditionen eine besondere Rolle spielen. Außerdem erfährst du, warum Störche und Menschen schon seit langer Zeit irgendwie zusammengehören. Übrigens: Am Museum gibt es einen Storchenspielplatz – schaffst du den Stelzen-Parcours?

Snack-Alarm für Störche: Stärkung nach einer langen Reise

Wenn der Weißstorch zurück aus Afrika ist, beginnt er beim Essen ganz bodenständig: mit Regenwürmern!

Auf dem Weg nach Afrika und zurück gibt es allerlei Gefahren: Sturm, Müdigkeit und mehr. Aber das größte Problem ist oft das, was der Storch bei uns zu Hause findet: Auf Feldern werden manchmal Giftstoffe benutzt. Dann gibt es weniger gutes Futter. Viele nasse Wiesen verschwinden, weil sie trocken gemacht werden. Dann gibt es weniger Frösche, Insekten und Würmer. Störche brauchen viel Platz mit Futter in Nestnähe – besonders, wenn ihre Jungen klein sind. Eine fiese Gefahr sind auch Stromleitungen: Junge Störche können dagegen fliegen oder einen Stromschlag bekommen. Zum Glück helfen viele mit: Organisationen, Vereine und auch einzelne Menschen schützen Störche und ihre Lebensräume. Das tut auch die NRW-Stiftung unermüdlich.

Snack-Alarm im Nest: Würmer für alle

Wenn der Weißstorch zurück aus Afrika ist, beginnt er beim Essen ganz bodenständig: mit Regenwürmern! Die sind leicht zu finden und geben schnell Energie. Auch die Küken bekommen am Anfang oft ein einfaches Wurm-Menü. Später wird‛s abwechslungsreicher: Der Storch ist nicht pingelig. Er frisst, was er gut packen kann – zum Beispiel Feldmäuse, manchmal auch Frösche, Eidechsen oder Maulwürfe. Fische? Frisst er auch, wenn er welche erwischt. Denn der Storch ist eher ein „Ich probier‛s mal“-Angler. Ganz wichtig sind auch Insekten: Käfer, Larven und Heuschrecken. Eine Storchenfamilie frisst pro Tag bis zu 4 Kilogramm Nahrung. Das ist, als würdest du täglich eine riesige Einkaufstüte leer essen – nur dass du alles vorher selbst fangen musst, statt es aufs Kassenband zu legen.