Bastle dir ein Insektenhotel

Gerade im Spätsommer suchen viele Insekten ein Winterquartier. Ein Insektenhotel bietet Wildbienen, Ameisen und anderen Insektenarten in der kalten Jahreszeit Schutz. Mit dieser Anleitung baust du dir dein eigenes Insektenhotel. Hier steht, wie es funktioniert!

Bevor es an die Einrichtung deines Hotels geht, solltest du dir schon einmal Gedanken über den Standort machen. Insekten mögen es warm, sonnig und trocken. Suche dir in deinem Garten oder auf deinem Balkon eine windgeschützte und möglichst überdachte Stelle. Der Eingang deines Hotels sollte nach Süden ausgerichtet sein.

Du brauchst dafür:

  • eine Holz- oder Obstkiste oder eine alte Schublade
  • einen Ziegelstein mit kleinen Löchern
  • etwas Hasenzaun oder Maschendraht
  • etwas Draht oder Kordel
  • eine Gartenschere
  • einen Hammer und ein paar Krampen (gebogene Nägel)

Für das Füllmaterial:

  • ein paar Stöckchen aus Holz
  • etwas trockenes Laub, Rinde, Tannenzapfen
  • zwei kleine Papprollen, zum Beispiel Klopapierrollen
  • etwas Holzwolle oder Stroh

1. Schritt
Zuerst füllst du einige der Löcher im Ziegelstein und die Papprollen mit Holzwolle oder Stroh. Die Holzwolle lockt vor allem Käfer an. In den leeren Löchern des Ziegelsteins fühlen sich Erdhummeln und Erdbienen besonders wohl.

2. Schritt
Eine Holz- oder Obstkiste dient als Grundgerüst für dein Hotel. Stelle die Kiste so auf, dass der Kistenboden die Rückwand bildet. Nun kannst du dein Hotel einrichten: Lege den gefüllten Ziegelstein unten in die Holzkiste.

Daneben kannst du dir einen Platz für die beiden Papprollen suchen. Damit dein Hotel stabil steht, solltest du die schweren Sachen nach unten und die leichten nach oben legen.

3. Schritt
Schneide dann mit der Schere ein Stück Draht oder Kordel ab und binde damit ein paar kleine Stöckchen aus Holz zusammen.

Mit den Holzbündeln füllst du den Platz hinter dem Ziegelstein. Du kannst auch noch einige größere Stücke dazulegen.

4. Schritt
Damit auch Ameisen und Regenwürmer deine Hotelgäste werden, gibst du etwas trockenes Laub in eine Ecke der Holzkiste. Ein Zimmer für Marienkäfer und Ohrwürmer richtest du mit Tannenzapfen ein. Gleich nebenan können Rindenläuse einziehen, dazu musst du nur ein bisschen Rinde aufeinander stapeln.

5. Schritt
Damit es in deinem Hotel nicht so zieht, füllst du die übrigen freien Stellen mit Holzwolle oder Stroh.

6. Schritt
Nun schneide ein Stück Hasenzaun oder Maschendraht zu. Das Stück sollte etwas größer sein als die offene Seite deiner Kiste.

Knicke den überstehenden Zaun vorsichtig mit der Gartenschere ab und schlage mit einem Hammer an die Ränder ein paar Krampen (gebogene Nägel). Lass dir dabei von deinen Eltern helfen! Nun sind deine Hotelgäste auch vor neugierigen Vögeln und Katzen geschützt.

Fertig! Jetzt kannst du dein Hotel eröffnen. Die Gäste werden bestimmt nicht lange auf sich warten lassen.

Bastle dir eine Ameise

Ameisen wohnen im Wald, auf der Wiese, im Garten – oder bei dir im Zimmer. Mit dieser Anleitung bastelst du dir deine eigene Ameise. Hier steht, wie es funktioniert!

Du brauchst dafür:

  • 1 Eierkarton
  • 1 Tischtennisball oder eine Styroporkugel
  • 2 Streichhölzer
  • Farbige Knöpfe (2 schwarz, 1 rot)
  • Pfeifenputzer
  • Draht
  • Bastelkleber
  • Wasserfarbe
  • Pinsel
  • Schere

1. Schritt
Schneide aus dem Eierkarton drei Eier-Kammern aus und bemale sie mit schwarzer Wasserfarbe. Warte bis die Farbe richtig trocken ist.

2. Schritt
Sobald die Stücke getrocknet sind, klebst du zwei der drei Eier-Kammern an den offenen Enden zusammen. Den dritten Teil klebst du vorsichtig an ein Ende der entstandenen Halbkugel.

3. Schritt
Für die Beine der Ameise nimmst du drei lange Pfeifenputzer (circa 16 cm lang). Damit deine Ameise stehen kann, verstärkst du die Pfeifenputzer, indem du sie mit Draht umwickelst. Lass dir dabei von deinen Eltern helfen!

4. Schritt
Befestige die Pfeifenputzer-Beine anschließend vorsichtig am Ameisenkörper. Biege die Unterseite des Drahtes dabei etwas zur Seite, sodass die Ameise stehen kann.

5. Schritt
Klebe die Knöpfe als Augen und Nase auf den Tischtennisball. Natürlich kannst du auch etwas anderes für die Augen und die Nase verwenden, zum Beispiel Pappe. Oder du malst Augen und Nase einfach auf. Mit etwas Kleber befestigst du den Kopf anschließend an dem Körper der Ameise.

Nun fehlen noch die Fühler! Dafür brauchst du zwei Streichhölzer, befestige diese mit Kleber am Hinterkopf.

Fertig ist der kleine Waldbewohner!

Bau dir ein Windrad

Ein Windrad hast du sicherlich schon einmal gesehen. Oft stehen sie auf großen freien Feldern. Wenn der Wind kräftig genug bläst, dann drehen sich die Windradflügel und erzeugen Strom. Du kannst dir selbst auch ein kleines Windrad bauen. Wenn du es dann in den Wind hältst oder einfach feste pustest, drehen sich seine dünnen Papierflügel auch ganz schnell.

Du brauchst dafür:

  • buntes Bastelpapier
  • eine Musterbeutelklammer
  • Draht
  • einen Holzstab
  • Bastelschere

1.Schritt
Als Erstes knickst du ein quadratisches Papier zweimal diagonal, sodass sich die beiden Knickfalten in der Mitte kreuzen. Dann schneidest du an jeder Kante mit der Schere einen kleinen Schlitz. Aber pass auf, dass du nicht ganz bis zur Mitte schneidest!

2. Schritt
Nun knickst du die vier Ecken bis zur Mitte. Lege dann die Spitzen in der Mitte aufeinander und durchsteche sie mit einer Musterbeutelklammer. Wenn du die Klammer hinten auseinanderbiegst, bleibt das Papier fixiert. Nun kannst du mit etwas dünnem Draht die Heftzwecke mit einem Holzstab verbinden.

3. Schritt
Fertig ist dein kleines Windrad. Du kannst es im Garten in einen Blumentopf stecken, dann dreht es sich, wenn der Wind weht. Du kannst natürlich große und kleine Windräder in vielen verschiedenen bunten Farben basteln.

Haselnussküchlein

Nüsse sind die Lieblingsspeise von Nicki. Er knackt sie einfach mit seinen großen Zähnen und isst die Nuss im Inneren der Schale. Mit wenigen Zutaten kannst du selber kleine Kuchen mit Haselnüssen backen. Das würde Nicki gefallen.

Du brauchst dafür:

  • 2 Eier
  • 5 Tassen gemahlene Haselnüsse
  • 5 Esslöffel Honig
  • Backpapier

1. Schritt
Schlage die Eier in eine Schüssel und gebe die gemahlenen Haselnüsse und den Honig hinzu. Nun verrühre alles ordentlich miteinander, bis ein glatter Teig entsteht.

2. Schritt
Schneide das Backpapier jetzt in kleinere Stücke. Nun gib immer einen Esslöffel Teig auf ein Stück Backpapier und falte das Papier um den Teig. Dann lege die eingewickelten Päckchen auf ein Backblech und schiebe sie bei 175 Grad für ungefähr 15 Minuten in den Ofen. Guten Appetit – aber nicht das Papier mitessen!

Bastle eine Knopfblumenwiese

Sie riechen gut und blühen in vielen strahlenden Farben: Blumen. Leider verwelken sie sehr schnell, wenn man sie gepflückt hat. Doch du kannst dir eine ganze Blumenwiese in dein Kinderzimmer holen: mit einer Knopfblumenwiese. Diese Blumen verwelken nicht und sind wunderschön.

Du brauchst dafür:

  • Filz in unterschiedlichen Farben
  • Knöpfe
  • eine Stopfnadel
  • Nähgarn
  • Bastelschere

1. Schritt
Zunächst schneidest du Blätter und Stängel aus grünem Filz aus. Dann nähst du die Stängel und Knöpfe auf den Filz auf. Gestalte die Blumen so bunt und unterschiedlich, wie du möchtest.

Fertig ist deine bunte Knopfblumenwiese auf Filz.

Bastle dir ein Mammut

Ein Tier, das fast so groß war wie ein Haus, mit dickem braunem Fell und langen weißen Stoßzähnen: das Mammut.

Ein Tier, das fast so groß war wie ein Haus, mit dickem braunem Fell und langen weißen Stoßzähnen: das Mammut. Es lebte vor vielen tausend Jahren. Damals war es noch sehr kalt, daher hatte es so ein dickes warmes Fell. Doch auch wenn es auf den ersten Blick etwas grimmig aussieht – es hat nur Pflanzen gefressen. Mit seinen langen gebogenen Stoßzähnen konnte es den Schnee wegschieben, um Nahrung zu finden. In Sibirien haben Forscher vor wenigen Jahren noch Mammuts gefunden. Die Giganten aus der Eiszeit waren dort von Kopf bis Fuß eingefroren – wie in einer riesigen Tiefkühltruhe. Im Neanderthal Museum in Mettmann kannst du dir sogar ein erhaltenes Mammut anschauen. Ein etwas kleineres Mammut kannst du dir ganz leicht selbst basteln.

Du brauchst dafür:

  • braune und weiße Pappe
  • Bastelschere
  • Bleistift
  • Klebestift

1. Schritt
Drucke dir zuerst die Vorlage des Mammuts aus. Benutze diese dann als Schablone, zeichne mit dem Bleistift zweimal das Mammut auf der braunen Pappe nach und schneide die zwei Mammuthälften aus. Das Gleiche machst du dann mit der Vorlage für den Stoßzahn auf weißer Pappe.

2. Schritt
Jetzt kannst du beide Mammuthälften zusammenkleben. Pass nur auf, dass du die Beine nicht zusammenklebst, denn die braucht das Mammut später zum Stehen. Die beiden Stoßzähne kannst du unterhalb des Rüssels auf beiden Seiten ankleben.

3. Schritt
Wenn du die Beine auf jeder Seite etwas nach außen knickst, kann dein Mammut stehen. Gib ihm noch ein paar Augen und Zehen, dann ist er fertig, dein eigener Gigant der Eiszeit.

Bauernbrot selbstgemacht

Werde selbst zum Bäcker!

Du brauchst dafür:

  • 500 g Weizen-Vollkornmehl
  • 500 g Roggen-Vollkornmehl
  • 1 EL feines Meersalz
  • 1 Päckchen Trockenbackhefe
  • 1 Päckchen Sauerteigpulver (15 g)
  • 750 Milliliter lauwarmes Wasser
  • Mehl zum Bearbeiten

Beide Mehlsorten und Salz in eine Schüssel geben. Hefe und Sauerteigpulver zufügen und vermischen. Sauerteig gibt dem Brot zusätzliches Aroma und ist neben der Hefe ein weiteres Treibmittel, sodass der Teig luftiger wird. 700 bis 800 Milliliter lauwarmes Wasser nach und nach dazugießen. Dabei musst du den Teig immer kräftig kneten – das ist ganz schön anstrengend. Der Teig ist weich und klebrig.

Den Teig halbieren, etwas mit Mehl bestäuben und mit einem Tuch abgedeckt an einem warmen Ort mindestens zwei Stunden gehen lassen, bis der Teig doppelt so groß geworden ist.

Den Backofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad, Gas Stufe 4) vorheizen. Das Brot auf der unteren Schiene im Ofen etwa 45 bis 55 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Die große Papierblume

Mit dieser Anleitung kannst du dir eine große Papierblume basteln. Die kann man auch prima verschenken. Wenn du mehrere dieser Blumen aus Krepppapier bastelst, erhältst du einen großen Blumenstrauß. Über schöne Blumen, die nie verwelken, wird sich deine Mama freuen.

Du brauchst dafür:

  • weißes, gelbes und grünes Krepppapier
  • Draht
  • Kleber
  • Bleistift
  • Bastelschere

1. Schritt
Schneide zunächst aus weißem Krepppapier einen langen, etwa 20 cm breiten Streifen aus. Falte ihn in Abständen von etwa 15 cm abwechselnd zusammen, so dass sich eine Art Girlande ergibt. Nun zeichne mit einem Bleistift auf die Vorderseite des weißen Krepppapiers zwei Bögen und schneide die obere Hälfte weg.

2. Schritt
Nun schneide aus dem gelben Krepppapier einen kürzeren, aber genau so breiten Streifen aus. Diesen schneidest du in Fransen, aber so, dass das Papier nicht auseinanderfällt. Knicke die Fransen nach außen und umwickele das untere Ende des Papiers mit Draht.

3. Schritt
Nun wickele das weiße Krepppapier mit den Bögen um die gelben Fransen und umwickele das Ende nochmal mit Draht. Das gelbe Papier ist das Innere der Blume und das weiße Papier stellt die Blütenblätter dar. Verdecke noch mit einem schmalen Streifen von dem grünen Krepppapier den Draht am Blumenstiel.

Fertig ist deine große Papierblume.

Falte einen Frosch

Quak: Der kleine grüne Frosch Klaus ist der Freund von Nicki und Nina. Mit ihm wird's nie langweilig, weil er öfter mal in einen Schlamassel gerät. Er hüpft mit seinen Freuden von einem Abenteuer ins nächste. Mit dieser Faltanleitung kannst du dir auch einen hüpfenden Frosch basteln.

Du brauchst dafür:

  • ein grünes, dünnes Bastelpapier (20 x 20)
  • Kleber
  • Bleistift
  • Bastelschere
  • zwei Wackelaugen

1.Schritt
Falte das Papier einmal in der Mitte und falte es wieder auf.

Falte beide Seiten bis zur Mittellinie.

Falte die obere rechte Ecke diagonal bis zur linken Kante und falte es wieder auf.

Das gleiche machst du auch mit der anderen Seite.

2. Schritt
Falte dann die Seiten so an den entstandenen Faltlinien zur Mitte, dass die Spitze nach hinten knickt.

Falte dann das nach oben stehende Stück auseinander und knicke es nach unten. So entsteht ein Dreieck.

3. Schritt
Knicke nun einen kleinen Teil der rechten und linken Ecke des Dreiecks nach oben.

4. Schritt
Falte jetzt den unteren Teil des Rechtecks bis zur unteren Kante des Dreiecks.

5. Schritt
Knicke eine Hälfte des Dreiecks um und falte die lange Seite bis zur Mittellinie. Falte dann das Dreieck wieder zurück.

Das Gleiche machst du auch mit der anderen Seite.

So sieht es dann aus.

6. Schritt
Falte den unteren Teil des Rechtecks bis zur unteren Kante des Dreiecks.

Knicke dann die obere rechte und linke Ecke bis zur Mitte, so dass sich zwei kleine Dreiecke ergeben.

7. Schritt
Jetzt falte das Papier bei den beiden kleinen Dreiecken auf und knicke sie nach außen.

Jetzt steht links und rechts ein spitzes Dreieck. Drücke das Papier platt.

8. Schritt
Falte die entstandenen Spitzen wieder bis an die Mittellinie.

Knicke die beiden Spitzen jeweils entlang der vorgegebenen Linie schräg nach oben.

So sieht es dann aus.

9. Schritt
Nun falte die untere Hälfte an der Mittellinie nach oben.

Falte dann die oben liegende Seite noch einmal bis zur unteren Kante zurück.

Jetzt klebe dem Frosch noch ein paar Augen auf, damit er auch sehen kann, wo er hinhüpft. Wenn du auf sein Hinterteil drückst und schnell loslässt, springt er dir davon, genau wie Klaus. Viel Spaß beim Hüpfen lassen, quak!

Drachenschmaus

Probiere Nickis schokoladige Lieblingsspeise.

Du brauchst dafür:

  • eine Tafel Schokolade
  • einen Teelöffel Kokosfett
  • eine Handvoll Cornflakes
  • Alufolie
  • einen kleinen und
  • einen großen Topf

Brich die Schokolade in Stücke und gib sie mit dem Kokosfett in den kleinen Topf. Erhitze Wasser in dem großen Topf. Wenn es brodelt, stellst du den kleinen Topf in das Wasser. Durch den heißen Dampf schmilzt die Schokolade. Wenn sie flüssig ist, rühre die Cornflakes unter und nimm die Töpfe vom Herd. Dann stichst du mit einem Löffel kleine Häufchen aus der Masse aus und legst sie zum Abkühlen auf die Alufolie. Fertig ist der Drachenschmaus.