Regenbogen selbstgemacht

Hast du dich auch schon mal gefragt, wie ein Regenbogen entsteht? Mit dem folgenden Experiment kannst du es selber ausprobieren.

Du brauchst dafür:

  • einen mit Wasser gefüllten tiefen Teller
  • einen kleinen Spiegel
  • ein paar helle Sonnenstrahlen

Und so funktioniert’s:

Suche dir für dein Experiment einen richtig sonnigen Tag aus. Stell den Wasserteller auf einen Tisch oder einen Stuhl vor ein Fenster, damit die Sonne durch das Fenster auf die Wasserschale scheinen kann. Jetzt kannst du den Spiegel schräg ins Wasser tauchen. Lege ihn dabei so in den Teller, dass er an einem Ende noch aus dem Wasser herausguckt. Versuche nun die Sonnenstrahlen mit dem Spiegel einzufangen, indem du ihn vorsichtig nach links oder rechts drehst. Wenn du den Spiegel richtig hältst, entsteht an einer Wand oder an einer anderen Fläche im Zimmer ein toller Regenbogen.

Was passiert?

Wenn die Sonnenstrahlen auf das Wasser scheinen, wird das Licht gebrochen. Das bedeutet, dass die eigentlich weißen Sonnenstrahlen in viele bunte Farben zerlegt werden. Diese Farben, die man bei einem Regenbogen sieht, nennt man übrigens Spektralfarben. Der Spiegel reflektiert die Farben an die Wand, das heißt, er lenkt sie so um, dass das Licht auf die Wand scheint.

Mit Nicki Nuss auf Eiersuche

Altes Fachwerkhaus Stockebrand, Möhnesee-Körbecke

Glaubst du an den Osterhasen?
Hast du schon einmal Eier ausgepustet und sie anschließend angemalt?

In dem alten Fachwerkhaus Stockebrand, in der Nähe des Möhnesees, kannst du alle zwei Jahre um die Osterzeit Ostereier-Malern über die Schultern schauen und eine Menge über die Geschichte der Ostereier erfahren.

Aber auch zu anderen Zeiten des Jahres bietet das Kulturzentrum unterschiedlichste Ausstellungen und Mitmachaktionen. Es hat sich zu einem wichtigen Ort für Kultur und Brauchtum, also dem was typisch ist in der Region und seit Jahrhunderten gepflegt wird, entwickelt. Das Fachwerkhaus Stockebrand wurde vor über 200 Jahren gebaut.

Was hat das Entdeckerteam dort erlebt?

Mit Nicki Nuss auf Eiersuche
„Huch, ist das aber groß!“, wundert sich Nicki vor einer Vitrine in Haus Stockebrand. „Gibt es hier etwa Riesenhühner?“ „Nein, das ist ein ausgeblasenes Straußenei“, erklärt ihm eine Mitarbeiterin des Museums, „auf Straußeneiern kann sogar ein erwachsener Mann stehen, ohne dass sie kaputt gehen!“ Nina und Nicki können das kaum glauben: „Das ist ja der Wahnsinn!“ Einige Meter weiter müssen die beiden dagegen ganz genau hinschauen, um die Bilder und Muster noch zu erkennen: Die Eier von Zebrafinken und Zwerghühnern sind ausgestellt, die noch viel kleiner sind als normale Eier aus dem Supermarkt. „Ein Spiegelei aus diesen Eiern würde mich mittags aber nicht satt machen“, lacht Nina.

Die Führung der beiden durch die Ausstellung geht weiter und sie kommen an Künstlern vorbei, die grade dabei sind, Ostereier zu bemalen. Der eine Künstler erklärt: „Kein Ei gleicht dem anderen“ und lässt sich beim Bemalen der Eier über die Schulter schauen. Dabei wendet er eine ganz besondere Technik an. Er erklärt: „Ich verwende gerne die ‚Essig-Ätztechnik’. Dabei bemalen wir Künstler zuerst ein Ei mit Deckfarben und lassen es trocknen. Dann zeichnen wir mit einem dünnen Pinsel Linien und Muster auf. Den Pinsel tauchen wir dabei nicht in Farbe, sondern in Essig.“ „In Essig?“, fragt Nina neugierig, „aber der ist doch ganz sauer und farblos!“ „Genau!“, antwortet der Künstler, „aber der Essig ‚ätzt’ die Deckfarbe weg, die sich dann einfach abtupfen lässt. So entstehen helle Linien in Eierschalenfarbe, die zum Teil noch andersfarbig ausgemalt werden.“

Wo?
Altes Fachwerkhaus Stockebrand
Küerbiker Straße 3
59519 Möhnesee-Körbecke
Tel.: 02924 / 7652 (Michael Winkelmann)
www.kulturverein-moehnesee.de

Was macht Nicki hier?
Nicki Nuss und die NRW-Stiftung haben geholfen, das Haus Stockebrand zu sanieren.

Krabbelnde Superhelden

Insekten mit besonderen Kräften

Superhelden, wohin man auch blickt

Käfer können wie Spiderman Wände hochlaufen. Dabei helfen ihnen kleine Hafthaare und winzige Tröpfchen Flüssigkeit an ihren Füßen, die wie Kleber wirken. Stabheuschrecken sind die Meister der Tarnung. Sie sehen aus wie kleine Äste und sind im Gebüsch fast unsichtbar. Eine Bienenkönigin sorgt für besonders viel Nachwuchs und kann bis zu 2000 Eier pro Tag legen. Libellen könnten mit ihren Flugkünsten selbst Superman abhängen. Manche fliegen bis zu 50 Kilometer pro Stunde und können blitzschnell die Richtung ändern, in der Luft stehen bleiben und sogar rückwärts fliegen. Mistkäfer sind so stark wie Thor. Rollen sie eine Mistkugel zu ihrem Bau, stemmen sie das Tausendfache ihres eigenen Gewichts. Wären Menschen so stark, könnten sie 80 Autos gleichzeitig heben.

Krabbelnde Architekten mit einer Spürnase für Erdbeben

Ameisen leben in riesigen Völkern mit bis zu 600.000 Tieren und bauen bis zu zwei Meter hohe Ameisenhaufen. Das sind perfekte Bauwerke mit unzähligen Gängen und Kammern. In den Kammern legen die Ameisen ihre Eier ab, ziehen Junge auf oder sammeln Vorräte. Ganz in der Mitte ist die Kammer der Königin. Dort ist sie gut beschützt. Forscher finden Ameisen unheimlich spannend. Eine Biologin aus Frankreich beobachtet zum Beispiel Ameisenstraßen und fragt sich, warum die fleißigen Insekten keinen Stau kennen. Forscher aus NRW wollen die feinen Spürnasen von Ameisen nutzen, um uns vor Erdbeben zu warnen. Waldameisen bauen in der Eifel nämlich ihre Nester entlang von Spalten in der Erdkruste. Aus diesen Spalten entweicht das Gas Kohlendioxid. Bei einem Erdbeben kommt mehr Gas aus den Erdspalten. Ameisen riechen das sofort und reagieren viel schneller auf ein drohendes Erdbeben als die modernste Technik.

Bastle einen Schmetterling

Schmetterlinge findest du überall dort, wo Pflanzen wachsen – auf Wiesen und Feldern, in Gärten und in Wäldern. Mit ihren kleinen, grazilen Körpern und ihren großen, oft bunten Flügeln flattern sie von Blüte zu Blüte.

Mit dieser Anleitung kannst du dir deinen eigenen Schmetterling für zuhause basteln.

Du brauchst dafür:

  • zwei Bögen buntes Papier (z. B. gelb und grün)
  • einen Pfeifenreiniger (ca. 25 cm lang)
  • eine Schere
  • ein Lineal (mind. 15 cm lang)
  • einen dünnen Faden

1. Schritt
Für die Flügel deines Schmetterlings brauchst du zwei unterschiedlich große Quadrate aus buntem Papier.

Schneide das eine Quadrat so, dass es eine Kantenlänge von ca. 15 cm und das andere eine Kantenlänge von ca. 13 cm hat.

2. Schritt
Nun hast du zwei Quadrate. Lege beide mit einer Spitze zu dir auf den Tisch und falte die Quadrate wie eine Ziehharmonika. Die Falten sollten etwa 1 cm breit sein.

3. Schritt
Nun hast du zwei schmale, gefaltete Papierstücke. Fasse die Papierstücke in der Mitte zusammen und knicke sie dort, damit du die Flügel des Schmetterlings später gut ausbreiten kannst.

4. Schritt
Knicke den 25 cm langen Pfeifenreiniger in der Mitte und drehe den Pfeifenreiniger am geschlossenen Ende etwa 7 cm zusammen.

5. Schritt
Lege beide Papierstücke so übereinander, dass das Größere oben liegt. Halte sie in der Mitte fest und stecke sie zwischen die Enden des Pfeifenreinigers.

6. Schritt
Verdrehe anschließend die Enden des Pfeifenreinigers direkt über dem größeren Papierstück fest miteinander. So fallen die Papierstücke nicht heraus.

7. Schritt
Aus den Enden des Pfeifenreinigers entstehen die Fühler des Schmetterlings. Wenn sie zu lang sind, kannst du sie vorsichtig mit einer Schere kürzen. Lasse dir dabei von deinen Eltern helfen. Für die typische Form kannst du die Fühler am Ende leicht verbiegen.

8. Schritt
Breite anschließend die Flügel des Schmetterlings aus.

Dazu ziehst du die Falten des Papiers etwas auseinander. Jetzt kann dein Schmetterling losfliegen.

Tipp
Wenn du deinen Schmetterling aufhängen möchtest, kannst du an seinem Körper noch einen dünnen Faden befestigen.

Bastle dir eine Biber-Maske

Biber sind fleißige Baumeister. An ihrem braunen Fell und ihren großen Zähnen kannst du sie leicht erkennen. Die Zähne nutzen Biber, um Äste und Zweige abzunagen und junge Bäume zu fällen. Damit bauen sie dann eine Biberburg, in der sie schlafen und sich verstecken. Mit dieser Anleitung kannst du dir eine Biber-Maske basteln und dich damit in einen Biber verwandeln.

Du brauchst dafür:

  • einen Pappteller
  • eine Bastelschere
  • Wasserfarbe oder einen braunen und einen schwarzen Stift
  • eine ausgedruckte Bastel-Vorlage
  • etwas Paketschnur oder Geschenkband (ca. 60 cm)
  • einen Klebestift
  • ein Gummiband

1. Schritt
Schneide mit einer Bastelschere das untere Drittel des Papptellers ab.

Bemale die Rückseite des größeren Stücks Pappteller mit brauner Wasserfarbe oder einem braunen Stift. Denn Biber haben braunes Fell.

2. Schritt
Wenn die Farbe getrocknet ist, schneide für die Augen vorsichtig zwei große Löcher in den Pappteller. Damit du später durch die Löcher durchschauen kannst, musst du darauf achten, dass der Abstand der Augen so groß ist wie deiner. Am besten lässt du dir dabei von einem Erwachsenen helfen.

3. Schritt
Drucke die Bastel-Vorlage aus. Jetzt kannst du die Ohren, die Nase und die großen Biberzähne mit der Bastelschere ausschneiden und ausmalen.

4. Schritt
Klebe die Ohren an den runden, oberen Rand des Papptellers.

Die großen Zähne klebst du an den unteren, geraden Rand des Papptellers. Sie ragen dann über den Pappteller-Rand hinaus. Zwischen Augen und Zähnen klebst du die Nase.

5. Schritt
Für die Schnurhaare brauchst du etwas Paketschnur oder Geschenkband. Schneide sechs etwa gleich lange Stücke (je ca.10 cm) und klebe diese dann um die Nase herum.

6. Schritt
Stich vorsichtig mit der Bastelschere links und rechts außen jeweils ein kleines Loch in den Tellerrand. Achte darauf, dass du die Löcher auf eine Höhe machst, damit die Maske nachher nicht rutscht.

7. Schritt
Nimm ein Gummiband und schneide es auf. Zieh es durch die Löcher und verknote die Enden des Gummibands. So rutscht es nicht wieder aus den Löchern.

Nun kannst du deine Biber-Maske aufsetzen – fertig!

Bastle einen Moorbewohner

Das Moor ist ein faszinierender Lebensraum für zahlreiche Pflanzen und Tiere. Auch seltene Schmetterlinge, wie der Hochmoor-Perlmuttfalter, sind hier zu Hause. Mit dieser Anleitung kannst du dir einen Schmetterling als Stiftebox für dein eigenes Zuhause basteln.

Du brauchst dafür:

  • orangenes Tonpapier
  • eine Klopapierrolle
  • ein paar Buntstifte (rot, blau, grün, gelb, schwarz)
  • Bastelkleber
  • eine Schere
  • zwei Wackelaugen
  • zwei Pfeifenreiniger (je 10 cm)

1. Schritt
Beklebe die Klopapierrolle mit dem orangenen Tonpapier. Verwende dafür den Bastelkleber.

2. Schritt
Drucke die Bastel-Vorlage aus. Schneide die zwei Schmetterlingsflügel entlang der Linie aus. Anschließend kannst du die beiden Flügel mit deinen Buntstiften ausmalen.

3. Schritt
Schneide auch den Kreis von der Bastel-Vorlage aus und bemale diesen mit einem gelben Buntstift. Den Kreis klebst du unter die Klopapierrolle, damit sie besser stehen kann.

4. Schritt
Klebe deine bunt bemalten Schmetterlingsflügel an die Klopapierrolle. Trage dazu etwas Bastelkleber auf die kleinen abstehenden Enden und klebe sie an je eine Seite der Papierrolle.

5. Schritt
Klebe die zwei Pfeifenreiniger (je 10 cm lang) als Schmetterlingsfühler an die Innenseite der Papierrolle.

6. Schritt
Mit einem roten Buntstift kannst du dem Schmetterling noch einen lachenden Mund aufmalen. Klebe die beiden Wackelaugen auf die Vorderseite der Papierrolle. Mit einem schwarzen Buntstift kannst du dem Schmetterling noch eine Nase malen.

Fertig ist dein Schmetterling.
Nun kannst du deine Stifte darin aufbewahren.

Bastle dir einen Igel

Wenn man ganz viel Glück hat, sieht man hin und wieder draußen im Garten oder im Wald einen Igel durch das Laub huschen. In der Winterzeit halten die Igel Winterschlaf und verkriechen sich in ihren Nestern. Sie sind die einzigen Insektenfresser, die so den Winter verbringen. Damit du immer einen Igel siehst, kannst du dir einfach selber einen basteln.

Du brauchst dafür:

  • einen Bleistift
  • einen schwarzen Filzstift
  • eine Schere
  • Bastelkleber
  • braunes Tonpapier
  • ein paar kleine, dünne Äste, Früchte des Ahornbaumes oder Blätter
  • einen Korken
  • ausgedruckte Igel-Schablone

1. Schritt
Zuerst bastelst du den Körper des Igels. Schneide dazu die Igel-Schablone aus. Lege dann die ausgeschnittene Schablone auf das Tonpapier und zeichne die Ränder mit dem Bleistift nach.

2. Schritt
Jetzt kannst du den Igel ausschneiden.

3. Schritt
Für das Gesicht des Igels male mit einem schwarzen Filzstift Augen, Nase und Mund auf.

4. Schritt
Für die Stacheln kannst du den Igel mit kleinen dünnen Ästen, Früchten des Ahornbaumes oder Blättern bekleben. Benutze dafür den Klebestift.

5. Schritt
Damit dein Igel stehen kann, klebe hinter das braune Tonpapier einen Korken.

6. Schritt
Nun kannst du deinen Igel auf deine Fensterbank oder einen anderen trockenen Ort stellen.

Bastle dein eigenes römisches Mühlenspiel

Da es damals in der Antike noch keine Spielzeugläden gab, haben sich die römischen Kinder ihre Spielsachen in der Natur gesucht. Eines ihrer Lieblingsspiele war die römische Mühle. Mit dieser Anleitung zeigt dir Nicki Nuss, wie du dein eigenes Mühlenspiel basteln kannst!

Du brauchst dafür:

  • sechs Nüsse, jeweils drei von einer Sorte (zum Beispiel Erdnüsse, Haselnüsse, Walnüsse oder Kastanien)
  • ein Tuch aus Stoff oder ein Stück Pappe mit vier gleich langen Seiten (20 cm x 20 cm)
  • zwei Filzstifte oder Textilmaler (schwarz und rot)
  • ein großes Lineal

1. Schritt
Als Spielbrett kannst du entweder ein Stück Stoff oder ein Stück Pappe verwenden. Achte darauf, dass das Stück vier gleich lange Seiten hat (20 cm x 20 cm). Zuerst malst du das Spielfeld. Breite dafür das Tuch oder die Pappe vor dir aus und male mit einem schwarzen Filzstift oder Textilmaler einen Kreis.

2. Schritt
Verbinde nun die vier Ecken mit zwei Strichen zu einem Kreuz. Teile dann jede Ecken in zwei Hälften, indem du zwei weitere Striche ziehst. Wichtig: Alle Striche müssen gleich lang sein!

3. Schritt
Male mit einem roten Filzstift oder Textilmarker auf alle Punkte des Spielfeldes, wo sich zwei Linien treffen oder kreuzen einen roten Punkt. Schon ist dein Spielfeld fertig!

Spielregeln:

Das Spiel wird zu zweit gespielt. Jeder Spieler erhält drei Nüsse der gleichen Sorte.
Der 1. Spieler bekommt zum Beispiel drei Erdnüsse oder Haselnüsse, der 2. Spieler zum Beispiel drei Walnüsse oder drei Kastanien.

1. Setzphase:
Die Spieler setzen abwechselnd eine Nuss auf die roten Kreuzungspunkte des Spielfeldes.

2. Zugphase:
Sind alle Nüsse gesetzt, fängt der 1. Spieler an, seine Nuss zu verschieben. Anschließend zieht der 2. Spieler seine Nuss. Springen ist nicht erlaubt!
Wer zuerst eine „Mühle“ – drei Nüsse in einer Reihe – über die Mitte schließt, hat gewonnen!

Bastle dein eigenes Frosch-Spiel

Bei diesem Spiel hüpfen braune und grüne Frösche um die Wette: Welches Team besetzt zuerst die meisten Plätze im Teich? Mit dieser Anleitung zeigt dir Nicki Nuss, wie du dein eigenes Spiel basteln kannst!

Du brauchst dafür:

  • Eine große Eierpalette
  • Wasserfarben (grün, braun und blau)
  • Einen Pinsel
  • Etwas Knetmasse
  • Einen schwarzen und einen roten Filzstift
  • Acht Korken
  • Zwei kleine Löffel

1. Schritt
Zuerst bastelst du die Frösche. Es gibt zwei Teams: Die braunen und die grünen Frösche, es gibt vier pro Team. Für die Körper der Frösche brauchst du die Korken. Damit du die beiden Teams unterscheiden kannst, male die acht Korken mit Wasserfarbe an: vier mit brauner und vier mit grüner Wasserfarbe.

2. Schritt
Sobald die Wasserfarbe auf den Korken getrocknet ist, kannst du deinen Fröschen ein Gesicht malen. Mit dem schwarzen Filzstift malst du den Fröschen Augen und Nase. Für den Mund verwendest du den roten Filzstift.

3. Schritt
Nun kannst du die Spielfläche, den Teich, bemalen. Nimm dazu die Eierpalette. Wenn du Zuhause keine finden kannst, frage auf dem Wochen- oder im Supermarkt nach. Da Frösche sich in feuchtem Nass besonders wohl fühlen, malst du die Palette mit blauer Wasserfarbe an. Lass die Farbe eine Weile trocknen. Fertig ist der Teich.

4. Schritt
Damit die Frösche in den Teich hüpfen können, brauchst du zwei kleine Löffel und etwas Knetmasse. Forme aus der Knete zwei Kugeln und drücke vorsichtig je eine Kugel unter einen Löffel. Die Knetkugel sollte möglichst am Anfang des Löffelstiels kleben.

5. Schritt
Bevor du mit dem Spiel startest, übe ein paar Mal einen Frosch hüpfen zu lassen. Denn es braucht ein wenig Übung und Geschick, um die richtige Flugweite zu erreichen.

Spielregeln
Für das Frosch-Spiel brauchst du mindestens zwei Spieler. Ein Team bekommt die grünen Frösche, das andere Team die braunen Frösche. Der jüngste Spieler beginnt. Er legt einen Frosch auf einen Löffel und zielt auf den Teich. Trifft er nicht, ist der andere Spieler an der Reihe. Hat er getroffen, darf er noch einmal werfen.

Wichtig! Nur jeweils ein Frosch darf einen Platz im Teich besetzen. Wer zuerst alle Frösche seines Teams in den Teich befördert hat, gewinnt.

Bastle dir eine Eule

Die Eule hat große Flügel, mit denen sie lautlos durch die Nacht gleiten kann. Mit dieser Anleitung bastelst du dir deine eigene Eule. Für die Flügel kannst du Blätter, Federn oder etwas Transparentpapier verwenden.

Du brauchst dafür:

  • Eine Klopapierrolle
  • Pappe
  • Baumblätter (alternativ: Federn oder Transparentpapier)
  • Wackelaugen
  • Einen Filzstift
  • Papier
  • Eine Schere

1. Schritt
Zuerst bastelst du den Unterkörper der Eule. Schneide ein Rechteck aus der Pappe so aus, dass du es um die Klopapierrolle wickeln kannst. Wenn du dir nicht sicher bist, wie groß das Rechteck werden soll, mach es lieber etwas zu groß. Man kann die Rolle mehrfach umwickeln und oben und unten die überstehende Pappe abschneiden. Befestige die Pappe mit Tesafilm. Danach schneidest du rechts und links in die Klopapierrolle rein. Die Schlitze sollten sich gegenüberliegen und bis zur Mitte der Rolle gehen.

2. Schritt
Eulen haben einen großen, runden Kopf. Um den Kopf zu basteln, schneidest du als erstes die Vorlage aus. Danach legst du sie auf die Pappe und zeichnest die Ränder nach. Jetzt kannst du den Oberkörper ausschneiden. Das gleiche machst du mit den anderen Vorlagen. Vielleicht können deine Eltern dir dabei helfen, manche Vorlagen sind nämlich etwas klein.

3. Schritt
Eulen haben ganz besonders große Augen, damit sie im Dunkeln besser sehen können. Für die Augen schneidest du aus weißem Papier zwei Kreise aus und klebst Wackelaugen drauf. Du kannst auch unsere Vorlage benutzen. Und weil die Augen ja auf den Kopf gehören, klebst du sie oben auf den Pappkreis. Den ausgeschnittenen Schnabel klebst du direkt unter die Augen. Jetzt fehlen nur noch die Ohrenfedern. Die klebst du oben an die Ohren.

4. Schritt
Man kann die Eule schon erkennen, aber es fehlen noch die Füße und Federn. Die Füße klebst du natürlich unten auf die Klopapierrolle. Oben drüber kannst du die Pappdreiecke als Federn ankleben. Besonders schön sieht das aus, wenn du mindestens zwei Pappen in verschiedenen Farben nimmst.

5. Schritt
Jetzt kannst du den Ober- und Unterkörper der Eule zusammenstecken. Dazu schiebst du den Oberkörper in die zwei Schlitze im Unterkörper. Du kannst den Oberkörper hin- und herschieben, bis er gerade ist.

6. Schritt
Die Eule kann so aber noch nicht fliegen. Als Flügel klebst du Blätter an der Seite der Eule fest. Wir haben ein rotes Blatt genommen und es in zwei Hälften geschnitten, du kannst aber auch ganze kleinere Blätter nehmen, oder einfach größere Flügel machen. Alternativ eignen sich auch ein paar Federn oder etwas Transparentpapier.