Die zweifarbigen Pflanzen

Bei diesem Experiment wirst du entdecken, wie man Pflanzen färben kann.

Du brauchst dafür:

  • zwei Gläser
  • rote und blaue Lebensmittelfarbe
  • eine Selleriestange

Fülle zuerst die Gläser mit klarem Wasser. Färbe das eine Wasserglas mit der blauen Lebensmittelfarbe, das andere mit der roten. Lass dir von deinen Eltern den unteren Teil der Selleriestange längs mit einem Messer durchtrennen. Stelle die eine Hälfte in das rote und die andere in das blaue Wasser.

Was passiert?

Durch feine Äderchen saugt die Pflanze das Wasser ein. Es zieht langsam in der Selleriestange nach oben und darum färbt sich der eine Teil des Stängels blau und der andere rot.

Eine tolle Idee!

Färbe deine eigene Blume. Du kannst diesen Versuch zum Beispiel mit Margeriten durchführen.

Wilde Wiese

Um uns herum summt, brummt, schwirrt und krabbelt es überall.

Insekten in NRW

Um uns herum summt, brummt, schwirrt und krabbelt es überall. Unzählige Käfer, Bienen, Fliegen, Libellen, Läuse, Heuschrecken und Ameisen sind im Wald, auf Wiesen und mitten in der Stadt unterwegs. In NRW kommen etwa 25.000 Insektenarten vor, in Deutschland sind es sogar etwa 33.000. Unter ihnen gibt es wahre Superhelden und Helfer für uns Menschen.

Zähle Schmetterlinge für die Forschung!

Selbst die schlausten Forscher wissen nicht so genau, wie viele Insekten es überhaupt gibt. Möchtest du ihnen bei ihrer Arbeit helfen? Dann mach mit bei der alljährlichen Aktion „Zeit der Schmetterlinge“ vom Naturschutzbund (NABU) NRW. Zähle so viele Schmetterlinge und Falter in Gärten, Parks, Grünanlagen und Grünstreifen, wie du kannst. Wann der richtige Zeitpunkt dafür ist, das erfährst du beim NABU NRW. Dort bekommst du auch Zählbögen mit vielen Informationen über die häufigsten Schmetterlingsarten in deiner Region. Eure Ergebnisse kannst du aber auch im Internet oder sogar mit einer App an die Wissenschaftler schicken.

Bastle einen Raubfisch

Raubfische, wie der Hecht, nutzen ihre Sinne dazu, Nahrung aufzuspüren. In den Unterwasserwäldern aus Schilf und Algen ist er mit seinem grünen Schuppenkleid perfekt getarnt.

Blitzschnell schießt er durchs Wasser und schnappt zu, wenn er einen Leckerbissen erhascht hat. Mit dieser Anleitung kannst du dir deinen eigenen Raubfisch basteln. Was wird wohl sein nächster Beutehappen – ein kleiner Fisch oder doch ein ganzes Boot?

Du brauchst dafür:

  • eine Wäscheklammer aus Holz
  • Schere
  • Kleber
  • bunte Stifte
  • bunten Karton
  • ein Wackelauge

1.Schritt
Zuerst malst du die Fischhälften auf der Bastelvorlage aus oder überträgst sie auf einen bunten Karton. Schneide die Hälften dann aus.

2. Schritt
Du kannst dem Fisch noch einzelne Details, wie ein Auge, Seitenflossen und ein Schuppenkleid aufmalen oder ankleben. Wenn du magst, kannst du ihm auch ein Wackelauge aufkleben.

3. Schritt
Aus der Vorlage schneidest du die zwei Zahnreihen aus.

4. Schritt
In die beiden Innenseiten des Fischmauls klebst du nun die Zähne.

5. Schritt
Aus der Vorlage schneidest du jetzt noch den kleinen Fisch oder das Boot aus. Natürlich kannst du auch selber einen Beutehappen gestalten. Befestige die Beutehappen mit den kleinen Papierrechtecken unterhalb der oberen Zahnreihe.

6. Schritt
Die beiden Fischhälften klebst du so an die Wäscheklammer, dass sich beim Aufschnappen der Klammer das Maul öffnet und beim Zuschnappen dieses wieder schließt.

Fertig ist dein Raubfisch!

Bastle eine Löffel-Biene

Bienen sind fleißige kleine Sammler. Den ganzen Sommer über fliegen sie von Blüte zu Blüte, um köstlichen Nektar für ihren Wintervorrat zu sammeln. Mit dieser Anleitung kannst du dir deine eigene Löffel-Biene basteln. In einem Blumentopf fühlt sie sich bestimmt wohl.

Du brauchst dafür:

  • einen Holzkochlöffel mit runder Kelle
  • gelbe Tonpapierreste
  • weißes, faserartiges Papier
  • Wasserfarben in Grün, Gelb und Schwarz
  • Pfeifenputzer in Schwarz und Gelb
  • kleine Stoffblümchen oder bunte Pappe
  • Kleber (der besonders gut klebt)
  • einen schwarzen und einen roten Filzstift
  • einen Pinsel
  • eine Schere

1.Schritt
Zuerst malst du den Stiel des Kochlöffels grün an. Lass die Farbe gut trocknen.

2. Schritt
Dann malst du die Kelle des Kochlöffels gelb an. Lass auch diese Farbe gut trocknen.

3. Schritt
Danach malst du abwechselnd zur gelben Farbe schwarze Streifen auf die Kelle.

4. Schritt
Aus den gelben Tonpapierresten schneidest du einen Kreis aus. Dieser wird später das Gesicht der Biene.

5. Schritt
Aus dem weißen, faserigen Papier schneidest du zwei Flügel aus. Für den Kreis und die Flügel kannst du die Vorlagen als Schablone benutzen.

6. Schritt
Auf den gelben Tonpapierkreis kannst du nun ein nettes Gesicht aufmalen.

7. Schritt
Jetzt brauchst du die Pfeifenputzer. Zwei ungefähr 5 cm lange gelbe Streifen werden die Arme, …

8. Schritt
… zwei 2,5 cm lange schwarze Streifen werden die Fühler der Biene.

9. Schritt
Kopf, Arme und Fühler müssen mit Kleber angeklebt werden. Die Fühler kannst du schon jetzt oder nach dem nächsten Schritt am Hinterkopf der Biene anbringen.

10. Schritt
Den Kopf der Biene befestigst du an der Spitze der Löffelkelle …

11. Schritt
… und anschließend die Arme auf der Rückseite.

12. Schritt
Zum Schluss befestige die Flügel auf der Rückseite der Löffelkelle.

13. Schritt
Klebe noch ein paar Stoffblumen zwischen die Hände. Wenn du keine Stoffblumen hast, kannst du kleine Blumen aus bunter Pappe ausschneiden. Damit sie besonders schön aussehen, kannst du die einzelnen Blütenblätter etwas nach vorne knicken.

Fertig…
…ist deine Löffelbiene!

Der aufgerollte Stängel

Dieses Experiment zeigt, wie viel Druck in dem Stängel einer Pflanze nur durch die Wasseraufnahme herrscht.

Du brauchst dafür:

  • ein Glas Wasser
  • eine Löwenzahnblüte mit Stängel

Und so funktioniert’s:

Frage deine Eltern, ob sie dir den Stängel des Löwenzahns längs und kreuzweise aufschneiden können. Stelle den aufgeschnittenen Stängel in das Wasserglas.

Was passiert?

Die Enden des Stängels rollen sich spiralförmig nach oben. Durch die Wasseraufnahme dehnt sich die innere Schicht des Stängels aus. Es entsteht ein hoher Druck und die Enden rollen sich auf. Bei einem ungespaltenen Löwenzahnstängel verhindert die äußere Zellschicht diesen Effekt. Der Druck entsteht dennoch. Er gibt dem Stängel die Festigkeit.

Wusstest du schon?

Das gleiche kannst du auch bei deinem Fahrradreifen beobachten: Wenn du den Reifen aufpumpst, entsteht Druck. Der äußere Mantel hält diesem Druck stand. Je mehr Luft du in den Reifen pumpst, desto strammer und härter wird er. Wenn der Reifen durch den Schutz des Mantels so richtig stramm geworden ist, bekommst du nicht so schnell einen „Platten“, weil sich Scherben oder Dornen nicht durch die feste Gummihülle drücken können.

Der geflügelte Samen

Mit diesem Experiment kannst du einen Samen aus Papier nachbauen und richtig fliegen lassen.

Du brauchst dafür:

  • den Ausdruck der Vorlage
  • eine Büroklammer
  • eine Bastelschere

Und so funktioniert’s:

Schneide die Mittellinie der Vorlage mit der Bastelschere ein. Knicke den einen Flügel in die eine Richtung, den anderen in die entgegengesetzte Richtung. An das andere Ende des Papiers steckst du die Büroklammer. Stelle dich jetzt auf einen Stuhl und lass den „Samen“ los.

Was passiert?

Der Papiersamen segelt in kreisenden Bewegungen zu Boden. Mit der Büroklammer hast du den Schwerpunkt nach unten gesetzt. Während des Flugs trifft die Luft auf die entgegengesetzen Flügel und lässt sie wie einen Propeller drehen.

Du kannst den gleichen Effekt in der Natur beobachten. Zum Beispiel bei den Samen eines Ahornbaums. Auch die Früchte der Esche, der Ulme und der Hainbuche trudeln wie kleine Hubschrauber zur Erde.

Bastle dir einen Hubschrauber

Die Natur ist mit ihren cleveren Ideen für uns Menschen oft Vorbild für technische Entwicklungen. So kannst du zum Beispiel bei einem Ahornsamen beobachten, wie er langsam zu Boden gleitet und sich dabei elegant dreht – genauso drehen sich auch die Flügel eines Hubschraubers. Mit dieser Anleitung kannst du dir ganz einfach deinen eigenen Hubschrauber basteln, der wie ein Ahornsamen fliegt!

Du brauchst dafür:

  • einen Bogen dünnes Tonpapier
  • eine Schere
  • einen Bleistift
  • ein Lineal (mind. 15 cm lang)
  • eine ausgedruckte Bastelvorlage

1.Schritt
Für deinen Hubschrauber schneidest du zuerst das Rechteck auf der Bastelvorlage aus. Dann legst du das ausgeschnittene Rechteck auf den Tonkarton und zeichnest die Seiten mit dem Bleistift nach.

Nun schneide dieses Rechteck mit der Schere aus.

2. Schritt
Falte nun das Rechteck einmal längs in der Mitte und danach einmal quer in der Mitte.

3. Schritt
Jetzt schneidest du mit der Schere die lange Linie an einer Seite bis zur Mitte ein. Das werden später die Flügel.

Die kurze Linie schneidest du von beiden Seiten 1,5 Zentimeter ein.

4. Schritt
Lege das Rechteck mit der kurzen Seite und den Flügeln nach oben auf den Tisch. Die untere linke und rechte Seite faltest du bis zur Mitte ein.

5. Schritt
Richte jetzt die beiden Flügel so aus, dass sie wie ein V aussehen.

6. Schritt
Der Hubschrauber kann nun starten. Halte ihn dafür so hoch wie möglich und lasse ihn fallen.

Bau dir eine Dosenlupe

Mit einer Dosenlupe kann man viele tolle Sachen entdecken. Hier erfährst du, wie man sie sich selber bauen kann.

Du brauchst dafür:

  • eine Konservendose
  • Klarsichtfolie
  • Tesafilm

Und so funktioniert’s:

Du entfernst mit dem Dosenöffner den Deckel und den Boden der Dose. Frage eventuell deine Eltern, ob sie dir dabei helfen können. Über ein Dosenende ziehst du die Klarsichtfolie. Klebe sie mit Tesafilm gut an der Dose fest, damit sie wasserdicht wird. Klebe über die scharfe Kante am anderen Ende der Dose ebenfalls etwas Tesafilm, damit du dich nicht schneidest. Tauche die Dose mit der Folienseite ins Wasser.

Was passiert?

Beim Eintauchen ins Wasser wölbt sich die Folie nach innen. Sie wirkt wie eine Lupe. So kannst du die Unterwasserwelt vergrößert betrachten.

Werde zum Bachforscher!

In einem Bach gibt es viel zu entdecken. Wenn du Lust hast, das Leben im Bach zu erforschen, brauchst du nur einige wenige Dinge und einen Bach.

Du brauchst dafür:

  • einen Kescher oder ein feinmaschiges Haushaltssieb
  • eine Schale, in die du das Bachwasser füllst
  • einen weichen Pinsel

Mit dem Pinsel nimmst du die Tiere vorsichtig aus dem Sieb. Lege sie ganz schnell in die Wasserschale. Auch unter Steinen im Wasser verbergen sich oft viele Tierchen. Hebe die Steine dafür behutsam an. Ganz wichtig: Setze die Tiere am Ende vorsichtig zurück in den Bach.
Wenn du die Vorlage herunterlädst, siehst du ein paar Lebewesen, die in den Bächen vorkommen. Hast du selbst welche entdeckt?

Die Luftballonrakete

Dieses Experiment zeigt dir, wie du eine Luftballonrakete selber bauen kannst.

Du brauchst dafür:

  • eine lange Schnur
  • einen Strohhalm
  • etwas Klebestreifen
  • einen Luftballon in einer leuchtenden Farbe

Und so funktioniert’s:

Um deiner Rakete eine Startrampe zu bauen, musst du zuerst die Schnur durch den Strohhalm ziehen. Spanne die Schnur anschließend straff durch ein Zimmer. Nutze dafür zum Beispiel Schranktüren oder Türklinken. Wenn du damit fertig bist, kannst du den Luftballon kräftig aufblasen, bis er richtig prall und rund ist. Die Öffnung des Luftballons solltest du nicht verknoten. Halte den Ballon einfach mit deinen Fingern verschlossen! Dann wird der Luftballon mit ein oder zwei Klebestreifen von unten am Strohhalm befestigt. Jetzt kannst du den Ballon loslassen und…..Zzzzzisch…schon schießt deine Rakete los!!!

Was passiert?

Der Luftballon rast dabei entgegen der Richtung, in die sich die herausströmende Luft bewegt. Das ist das Prinzip des Rückstoßes. Diesen Antrieb nutzen wir zum Beispiel beim Düsenflugzeug. Auch ein Tintenfisch schwimmt durch das Rückstoßprinzip.