Höhlen-Wissen

Was Höhlen sind und wie sie entstehen, erfährst du hier.

Hallo Kinder!

Seid ihr echte Entdecker? Dann wart ihr bestimmt schon einmal in einer Höhle, oder? Ganz schön dunkel und feucht da unten… aber auch total spannend! Ich erkläre euch, warum es in Höhlen keine Jahreszeiten gibt, wie sie eigentlich entstehen und warum es bei uns in NRW so viele Höhlen gibt, die wir schützen müssen.

Wie entstehen Höhlen?

Im Erdboden gibt es verschiedenes Gestein, manches ist hart und manches ist weich. Es dauert eine lange Zeit, bis eine Höhle entsteht: Im Regenwasser befindet sich Kohlensäure – die kennt ihr bestimmt als Blubber-Bläschen in euren Sprudelflaschen. Wenn es viel regnet, fließt das Regenwasser mit der Kohlensäure in den Boden und löst das weiche Gestein nach und nach auf. Übrig bleibt dann nur noch das harte Gestein, es entstehen Hohlräume – die Höhlen.

Was sind eigentlich Höhlen?

Eine Höhle ist ein natürlich entstandener hohler Raum in der Erde oder im Gestein. Hohlräume, die der Mensch geschaffen hat, also Bergwerke oder Tunnel, sind keine Höhlen. Ein Hohlraum gilt auch erst dann als Höhle, wenn er so groß ist, dass ein Mensch ihn betreten kann.

Tropfen für Tropfen

Zacken, Zapfen und Knubbel: In einer Tropfsteinhöhle gibt es viele verschiedene Steinformen, die oft wie Eiszapfen aussehen. Diese Steine sind jedoch nicht aus Eis, sondern aus Kalk. Tropfsteine entstehen, wie der Name schon sagt, durch das Tropfen von Wasser: Wenn Regenwasser durch den Fels läuft, wird Kalk aus dem Gestein gelöst. Das Kalkwasser tropft in die Höhle und mit jedem Tropfen bleibt ein Rest Kalk an der Decke und am Boden zurück. Bis ein stattlicher Tropfstein entsteht, dauert es sehr lange: Ein Tropfstein wächst in zehn Jahren nur einen einzigen Millimeter.

Stalaktit oder Stalagmit?

Ein Tropfstein, der von oben nach unten wächst, heißt Stalaktit. Wächst er von unten nach oben, nennt man ihn Stalagmit. Merk dir einfach: „Stalaktiten hängen runter, Stalagmiten stehen munter!” Wachsen diese beiden Tropfsteinformen zusammen, nennt man sie Stalagnaten.

Detektive im Unterholz

Biologisches Zentrum Kreis Coesfeld, Lüdinghausen

Im Biologischen Zentrum Kreis Coesfeld raschelt und knackt es hinter Bäumen und Büschen, sobald die ersten Sonnenstrahlen den Frühling einläuten. Auf leisen Sohlen pirschen hier Öko-Detektive durch das Unterholz.

Was duftet da so intensiv?

Was bewegt sich da im Teich, ein Laubfrosch oder ein Lurch vielleicht?

Im Naturgarten des Biologischen Zentrums gibt es viele einheimische Tiere und Pflanzen zu entdecken. Wildblumenwiese, Kräuterspirale, Schmetterlingsgarten und Wildbienenwohnung gilt es zu erforschen. Im Lehmofen kannst du dein eignes Brot backen und im Obstgarten vergessene Apfelsorten wie Dülmener Rose oder Zitronenapfel probieren. Familienexkursionen führen ins Königreich der Frösche, zum Steinkauzrevier oder begeben sich auf die Fährte der Jäger der Nacht – der Fledermäuse.

Blumige Zeiten

„Wie bist du denn auf das Biologische Zentrum gekommen?“, fragt Nicki in Lüdinghausen. „Das war ein Tipp von Klaus“, antwortet Nina. „Der weiß, dass es hier den besten Froschteich und ganz viel Natur gibt.“ Nicki schaut skeptisch: „Ausflugstipps von einem Frosch? Ich weiß ja nicht.“ „Vertrau ihm ruhig“, sagt Nina. „Komm, wir sehen uns mal die Apfelallee an.“ „Guck mal die vielen Apfelsorten“, schwärmt Nina. „Manche davon sind ganz alte Sorten. Die gibt es bei uns auf dem Markt gar nicht mehr.“ Plötzlich hört sie ein lautes Schmatzen in ihrem Rücken. Als sie sich umdreht, kaut Nicki an einem Apfel. „Aber Nicki“, sagt Nina, „du kannst doch nicht einfach einen Apfel nehmen.“ „Ach“, winkt der ab, „hier sind doch so viele, das macht doch ni…“, er verstummt, fasst sich in den Mund und zieht einen Wurm heraus. „Das hast du jetzt davon“, sagt Nina und lacht. „Lass uns Klaus besuchen gehen“, sagt Nina.

Als sie auf dem Weg zum Teich hinter sich schaut, sieht sie Nicki auf einmal nicht mehr. „Nicki, wo steckst du?“, ruft sie. Da sieht sie ein Puschelohr zwischen den Blüten und Halmen der Blumenwiese. Nicki hat sich einfach zwischen die Wildblumen gelegt. „Was machst du denn da?“, fragt Nina erstaunt. „Nach dem Essen bin ich immer müde. Geh du alleine zum Teich. Ich lege mich ein wenig schlafen“, sagt er und bastelt sich aus Blumen ein Kopfkissen. An der Schmetterlingswiese neben dem Fledermausbunker treffen sich Nina und Nicki etwas später wieder. Dort finden sie Pflanzen, die Schmetterlinge besonders gerne riechen. „Das hier kenne ich, das ist Efeu“, sagt Nicki. „Und das“, sagt Nina und riecht an einer Pflanze, „das ist Oregano. Das macht meine Mama immer als Gewürz in die Spaghettisauce. Schön“, fügt sie hinzu, „ich esse das gleiche wie Schmetterlinge.“

„Schau mal da drüben“, ruft Nina. Sie zeigt auf ein Holzgestell mit vielen durchlöcherten Holzstücken, „da ist ein Wildbienenhotel.“ „Ein Hotel für Bienen?“, fragt Nicki und guckt erstaunt. „Was kostet denn da eine Übernachtung? Einen Tropfen Honig? Gibt es in dem Hotel auch ein Schwimmbad?“ – „Das stellst du dir etwas falsch vor, Nicki. Das ist kein richtiges Hotel, sondern einfach eine gute Nistmöglichkeit für Wildbienen. Denn in der freien Natur fällt es ihnen immer schwerer, gute Plätze zum Einnisten zu finden.“

Entdecker-Info

Bevor ihr zum Biologischen Zentrum in Kreis Coesfeld fahrt, schnell noch das PDF mit spannenden Infos und tollen Entdecker-Aufgaben ausdrucken! Eure Entdeckerurkunde bekommt ihr dann dort.

Wo?
Biologisches Zentrum Kreis Coesfeld
Rohrkamp 29
59348 Lüdinghausen
Tel.: 02591 / 4129
www.biologisches-zentrum.de

Was macht Nicki hier?

Nicki und die NRW-Stiftung haben dem Biologischen Zentrum geholfen seine Räume umzubauen, ein neues Klassenzimmer einzurichten und ein Werkstattgebäude zu errichten.

Wenn ich Ritter wär …

Burg Altena

Wagst du dich hinab in das feuchte Verlies von Burg Altena?

Eroberst du den „dicken Turm“ im Sturm?

Besiegst du deine Kontrahenten im Schwertkampf?

Finde es heraus – auf Burg Altena! Die Burg Altena stammt aus dem 12. Jahrhundert und gilt als eine der schönsten Höhenburgen Deutschlands. STAUNEN und AUSPROBIEREN werden hier großgeschrieben. Bei einem Stopp in der Ritterecke erfährst du am eigenen Leib, wie schwer die Ritter des Mittelalters es hatten. Allein das Kettenhemd wog zwölf Kilo – so viel wie 30 Fußbälle oder zwölf Tüten Milch! Probiere einfach selbst aus, wie schwer das ist. Natürlich bekommst du dazu auch noch einen echten Ritterhelm, bevor du dich mit dem Holzschwert der Herausforderung des Zweikampfs stellst.

Kleiner Tipp für große Entdecker:

Ein ganz besonderes Erlebnis ist die Ritterprüfung mit anschließendem Ritterschlag in der Kapelle. Dafür solltest du dich allerdings vorher anmelden.

Wenn ich Ritter wär …

„Puh! Jetzt bin ich aber ganz schön aus der Puste“, schnauft Nicki. Er lehnt sich gegen die dicke Mauer am Eingang zur Burg Altena. „Wieso muss die Burg bloß so weit oben auf dem Berg stehen?“ Nina lacht: „Das ist Absicht, Nicki. Genauso schlapp wie du waren nämlich auch Angreifer der Burg, wenn sie hier oben ankamen. Außerdem konnten die Wachen von hier aus viel besser sehen, ob Gefahr drohte.“ „Also, ich will die Burg ja nun bestimmt nicht angreifen“, brummelt Nicki beleidigt.

Im Innenhof der Burg fällt ihm sofort der dicke Turm auf. „Das ist der Bergfried“, erklärt die Museumsführerin. „Das älteste Gebäude auf Burg Altena.“ „Da will ich hoch!“, ruft Nicki. Er hüpft die Stufen hinauf. In der ersten Etage bleibt Nicki wie versteinert auf einer Glasscheibe im Boden stehen. Er starrt nach unten. „Was, was ist das denn?“, stottert er. „Das ist das Angstloch“, antwortet die Burgexpertin. „Wofür wurde der Raum denn benutzt?“, will Nina wissen.

Als Nächstes geht es in einen großen Raum mit vielen Bildern an den Wänden und bunten Glasfenstern. „Wer sind denn die Leute auf den Bildern?“, fragt Nina. „Das ist unsere Ahnengalerie. Fast alle waren einmal Burgherren in Altena, weil sie über die Grafschaft Mark herrschten“, antwortet die Museumsführerin. „Und die schönen Bilder an den Fenstern? Was haben die zu bedeuten?“, will Nicki wissen. Die Expertin erklärt: „Das sind Wappen. Das rot-silberne Schachbrettmuster in dem Fenster dort drüben ist das Wappen der Grafschaft Mark.“ „Klasse, ich hätte auch gerne ein eigenes Wappen“, schwärmt Nicki. „Stimmt es, dass auf Burg Altena 1912 die erste Jugendherberge der Welt eröffnet wurde?“, fragt Nina die Museumspädagogin. Sie nickt und nimmt die beiden mit in den Schlafsaal mit Stockbetten. Der sieht noch genauso aus wie vor fast 100 Jahren.

Ein paar Räume weiter tobt sich Nicki bereits in der Ritterspielecke aus. Er trägt Kettenhemd, Topfhelm und ein Schwert in der Hand und hüpft vor dem Spiegel herum. „Nimm das, du Schurke, und das“, keucht er und stellt fest: „So ein Kettenhemd ist ganz schön schwer. Und durch die Schlitze im Helm kann ich auch nicht besonders viel sehen.“ „Stimmt“, sagt die Museumsführerin. „Deshalb hatten die etwas moderneren Helme auch schon einen beweglichen Sichtschutz – wie heute bei Motorradhelmen.“

Entdecker-Info

Bevor ihr zur Burg Altena fahrt, schnell noch das PDF mit spannenden Infos und tollen Entdecker-Aufgaben ausdrucken! Eure Entdeckerurkunde bekommt ihr dann dort.

Wo?
Museen Burg Altena
Fritz-Thomée-Straße 80
58762 Altena
Tel.: 02352 / 9667034 oder 02352 / 9667021
www.burg-altena.de

Was macht Nicki hier?

Nicki und die NRW-Stiftung unterstützten die Renovierung des Burghofes von Burg Altena.

Glück auf im Grünen

Biostation Östliches Ruhrgebiet, Bochum

In Nordrhein-Westfalen gibt es ein ganz besonderes Netzwerk von Naturschützern. In über 40 Biologischen Stationen arbeiten sie im ganzen Land dafür, dass bedrohte Tierarten wie der Laubfrosch oder der Feldhase weiter in ihrer natürlichen Umgebung leben können. Sie kümmern sich um Pflanzen, Bäche und Seen und stellen fest, welche Tier- oder Pflanzenarten besondere Unterstützung brauchen, damit sie nicht aussterben.

Mitten in der Großstadt Bochum haben die Mitarbeitenden der Biologischen Station Östliches Ruhrgebiet einen Naturerlebnispfad angelegt. Früher wurde hier Kohle gefördert. Den alten Turm der Zeche Hannover kannst du dir auf deinem Weg zwischen Bäumen, Sträuchern und Gräsern genauso anschauen wie eine alte Eisenbahnbrücke. Auf deinem Weg erfährst du aber auch, wie die Natur sich Stück für Stück von dem ehemaligen Zechengelände zurückerobert.

Glück auf im Grünen

„Das ist ein Schloss“, sagt Nicki und stampft mit seiner Pfote auf den Boden. „Nein“, sagt Nina und zeigt auf den roten Backsteinturm am Bochumer Stadtrand. „Das ist ein alter Bergwerksturm.“ „Nein“, beharrt Nicki, „ein Schloss.“ „Bergwerk!“ „Schloss!“ „Bergwerk!“ So geht es hin und her. „Streitet euch doch nicht“, greift eine Mitarbeiterin der Biostation Östliches Ruhrgebiet ein. „Nina hat Recht“, sagt sie zu Nicki. „Das ist der alte Turm der Zeche Hannover. Früher wurde hier Kohle abgebaut. Wenn ihr mehr wissen wollt, dann könnt ihr unseren Erlebnispfad gehen. Da seht ihr, wie grün jetzt wieder alles ist.“

Nina und Nicki laufen auf einen kleinen Hügel. Darauf stehen mehrere Metallrohre „Sind das Turngeräte?“, fragt Nicki. Er hängt sich an eines der Rohre und setzt zu einem Überschlag an. „Das sind Guckrohre“, sagt Nina. Sie kann Nicki gerade noch aufhalten. „Wenn du durchschaust, siehst du immer etwas, das hier typisch ist.“ „Ich seh’ hier gar nichts“, protestiert Nicki. „Kein Wunder“, sagt Nina und kichert, „du bist ja auch zu klein für die Rohre.“

Hinter dem Hügel gehen Nicki und Nina über eine alte Eisenbahnbrücke. Nicki schaut von der Brücke und sieht einen Bach. „Ach guck mal“, sagt er, „da kann Klaus doch ein wenig plantschen, wenn ihm langweilig wird.“ „Lieber nicht“, antwortet Nina. „Das ist die Köttelbecke, in die ist früher alles Abwasser aus der Gegend geflossen.“ „Pfui Spinne“, sagt Nicki und geht weiter. Als die Brücke vorbei ist, stehen die beiden in einem Wald aus Bäumen mit heller Rinde. „Weißt du, was das für Bäume sind?“, fragt Nina. „Na klar“, sagt Nicki sofort, „mit Bäumen kenne ich mich doch aus. Das sind Birken. Die findest du oft auf alten Zechen, weil sie auch dort wachsen, wo der Boden nicht so gut ist.“

„Was ist das denn!“, ruft Nicki empört. Er bleibt an vier Geröllhaufen stehen. „Hier liegt ja Schrott, mitten im Wald“, schimpft er und hüpft wild auf dem Haufen rum. „Das gehört doch zum Lehrpfad“, beruhigt ihn Nina. „Die Haufen zeigen, woraus die Hügel sind, auf denen wir gerade laufen. Das sind Kohle, Bauschutt, Schlacke und Tonschiefer. Und du hast den Kohlehaufen gefunden“, fügt sie mit einem Lachen an. „Wie kommst du darauf?“, fragt Nicki. Er schaut an sich herunter: Sein haselnussbraunes Fell ist von der Kohle ganz schwarz geworden.

Entdecker-Info

Bevor ihr zur Biologische Station im östlichem Ruhrgebiet fahrt, schnell noch das PDF mit spannenden Infos und tollen Entdecker-Aufgaben ausdrucken! Eure Entdeckerurkunde bekommt ihr dann dort.

Wo?
Biologische Station Östliches Ruhrgebiet
Lehrpfad Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel.: 02323 / 55541
www.biostation-ruhr-ost.de

Was macht Nicki hier?

Nicki und die NRW-Stiftung haben die Biologische Station dabei unterstützt einen Seminarraum einzurichten und Vortragsreihen zu veranstalten. Außerdem helfen Sie der Biologischen Station eine Wildnis für Kinder in der Stadt zu gestalten.

Schiff ahoi im Schwimmbad

Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Duisburg

Willst du als Kapitän dein eigenes Schiff steuern? Oder unterhalb der Wasserlinie den Grund des Rheins erkunden?

Dies und mehr können Entdecker wie du im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt in Duisburg. Dort erfährst du alles über den größten Binnenhafen Europas und kannst Teile eines echten Schiffwracks bestaunen. Außerdem ist mitten im Museum ist ein historischer Lastensegler vor Anker gegangen. Dort erfährst du, wie die Menschen früher Waren und Werkzeuge auf dem Wasser transportiert haben.

Als Entdeckerinfo kannst du dir weiter unten einen ganz besonderen Fragebogen ausdrucken und mit ins Museum nehmen: den Prüfungsbogen für dein Binnenschiffer-Diplom. Hast du alle Fragen richtig beantwortet, kannst du dir an der Museums-Information dein persönliches Diplom ausstellen lassen! Alles klar zum Entern? Dann Leinen los und auf zum Museum der Deutschen Binnenschifffahrt!

Schiff ahoi im Schwimmbad

„Nicki, was machst du denn in Badehose und Flossen hier?“, fragt Nina erstaunt. Sie hat Nicki gerade vor dem Museum der Deutschen Binnenschifffahrt in Duisburg getroffen. „M mm mmm m m“, antwortet Nicki. „Nimm doch erst mal den Schnorchel aus dem Mund“, sagt Nina. „Entschuldigung. Du hast doch gesagt, wir treffen uns am Schwimmbad“, sagt er. „Mensch Nicki, ich habe gesagt, wir gehen in ein Museum – in einem Gebäude, das früher mal ein Schwimmbad war.“ In der ehemaligen Schwimmhalle blicken Nicki und Nina staunend auf ein großes Schiff. Es steht mitten im Becken. „Das Schiff heißt Goede Verwachting“, erzählt Nina. „Ich dachte, das war mal ein Schwimmbad“, sagt Nicki verwirrt. „Mussten die Leute dann immer um das Schiff rumschwimmen?“ Natürlich nicht, Nicki. Die Goede Verwachting kam erst, als das hier kein Schwimmbad mehr war. Vorher hat sie alle möglichen Waren über Flüsse und Kanäle in Holland transportiert.

Denn vor 100 Jahren, da waren die Flüsse so wichtig wie heute Autobahnen. Beim Rundgang fallen Nicki die vielen Modellschiffe auf. „Sind die aber schön. Kann ich mit denen in der Badewanne Kapitän spielen?“, fragt Nicki eine Museumsführerin. „Nein, dazu sind die zu kostbar“, antwortet sie und Nicki geht enttäuscht weiter. Plötzlich kommt Nina aufgeregt angelaufen. „Komm schnell mit. Unten gibt es Maschinen von Außerirdischen“, sagt sie. Nicki schaut skeptisch: „Also an Außerirdische glaube ich ja nicht…“ Nina zeigt auf eine große Maschine. „So etwas habe ich noch nie gesehen. Das muss von Außerirdischen sein.“ Nicki schüttelt den Kopf: „Gut, dass ich mich mit Technik auskenne. Das ist kein Ufo-Motor, sondern eine oszillierende Dampfmaschine von 1898.“

Für die Frauen gab es früher ein kleineres eigenes Schwimmbad. Dort fallen Nina Fahnen am Beckenrand auf. „Hat man mit denen die Schiffe geschmückt?“, fragt sie sich. Auf Tafeln wird jedoch erklärt, dass die Fahnen viel wichtiger waren: Mit den Flaggen geben sich die Binnenschiffer Signale und an bestimmten Stellen schreiben sie vor, wie die Schiffe fahren müssen. „Also wie Straßenschilder im Wasser“, denkt sich Nina.

Entdecker-Info

Bevor ihr zum Apothekenmuseum fahrt, schnell noch das PDF mit spannenden Infos und tollen Entdecker-Aufgaben ausdrucken! Eure Entdeckerurkunde bekommt ihr dann in dem Museum.

Wo?
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
Apostelstr. 84
47119 Duisburg-Ruhrort
Tel.: 0203 / 80889-40
www.binnenschifffahrtsmuseum.de

Was macht Nicki hier?

Nicki Nuss und die NRW-Stiftung haben dem Förderverein Schifffahrtsmuseum geholfen in dem denkmalgeschützten ehemaligen Jugendstilbad ein Museum einzurichten.

Hauptsache gute Noten!

Beethoven-Haus, Bonn

Konnte Beethoven Trompete spielen?

Wie hören sich die Lieder an, die er geschrieben hat?

Woher kamen seine Ideen und was hat er am liebsten gegessen?

Finde es heraus im Beethoven-Haus! Das Museum befindet sich in der Bonner Altstadt – genau in dem Haus, in dem Beethoven im Jahr 1770 geboren wurde. Vom Erdgeschoss bis zum Dachboden kannst du auf jeder Etage neue spannende Details aus Beethovens Leben entdecken. Wusstest du zum Beispiel, dass Beethoven noch Musik geschrieben hat, obwohl er schon taub war? Sein Hörrohr kannst du in der Ausstellung bestaunen.

Sonntags um 14:30 Uhr gibt es übrigens extra Familienführungen im Museum und in der dunklen Jahreszeit können mutige Entdecker bei der „Fledermausführung“ das ganze Museum mit der Taschenlampe erkunden.

Das Geheimnis der Duschköpfe

Wo willst du denn mit mir hin?“, fragt Nicki, der Nina durch die Bonner Altstadt hinterherläuft. „Hierhin“, sagt Nina. Sie bleibt vor einem alten rosa gestrichenen Haus stehen. „Beethovens Geburtshaus“, liest Nicki von dem Schild über der schweren Holztür ab. Er schaut ratlos. „Wer oder was ist Beethoven?“ Nina schüttelt den Kopf. „Mensch Nicki, Ludwig van Beethoven war ein großer Musiker und Komponist. Er wurde 1770 hier geboren.“ „Ein Kompo-was?“, fragt Nicki verwirrt. „Ein Komponist ist jemand, der Musik schreibt“, erklärt Nina. „Und wie kommst du auf so jemanden?“, fragt Nicki. „Den Tipp habe ich aus dem Internet. Da gibt es eine ganz tolle neue Kinderseite über Beethoven“, sagt sie und geht mit Nicki in das Museum. „Hier hängen aber viele Instrumente“, staunt Nina beim Rundgang in dem kleinen Hinterhaus der Familie Beethoven. „Ob Beethoven die alle spielen konnte?“, fragt sie. „Nicht alle, aber eine ganze Menge“, antwortet eine Museumsführerin. Plötzlich hören die beiden aus dem zweiten Stock ein schrilles Lachen.

Oben kugelt sich Nicki vor Vergnügen auf dem Boden. „Dieser Beethoven war ja komisch. Entweder hatte er einen Sauberkeitsfimmel, oder er war verrückt.“ „Wie kannst du so etwas nur sagen“, antwortet Nina empört. „Na schau doch“, sagt Nicki und deutet auf eine Vitrine. „Der hat Duschköpfe gesammelt.“ Während Nicki immer noch kichert, steht Nina ein paar Meter weiter vor einer Bronzefigur von Beethoven. „Schau doch mal, dieses männliche Gesicht“, sagt sie. „Ja“, sagt Nicki und kichert, „und diese Haare. Wenn mein Fell so wirr wäre, würde ich sofort zum Fellfriseur gehen.“ „Nanu“, erstaunt schaut Nicki in den letzten Raum der Ausstellung. „Hat hier jemand alles geklaut?“ Nina schüttelt den Kopf: „Das ist das Zimmer, in dem Beethoven geboren wurde.

Hier darf keiner rein, weil der Boden so kostbar ist.“ „Und diese Figur da?“, fragt Nicki. „Die ist so groß, wie Beethoven als Erwachsener war“, erklärt die Museumsführerin. „Das ist ja nicht sehr viel“, spöttelt Nicki. „Immer noch mehr als du“, gibt Nina zurück.

Entdecker-Info

Bevor ihr zum Beethoven-Haus in Bonn fahrt, schnell noch das PDF mit spannenden Infos und tollen Entdecker-Aufgaben ausdrucken! Eure Entdeckerurkunde bekommt ihr dann in dem Museum.

Wo?
Beethoven-Haus
Bonngasse 18 – 26
53111 Bonn
Tel.: 0228 / 981750
Für Kinder: www.hallo.beethoven.de
Für Erwachsene: www.beethoven-haus-bonn.de

Was macht Nicki hier?

Nicki und die NRW-Stiftung haben dem Verein Beethoven-Haus geholfen, das Geburtshaus zu restaurieren und die Kinderwebsite www.hallo-beethoven.de zu erstellen.

Bastle eine Samenbombe

Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten lieben es, wenn sie viele unterschiedliche Pflanzenarten finden können. Mit selbst gemachten Samenbomben kannst du für Pflanzenvielfalt sorgen und karge Flecken mitten in der Stadt oder auf dem Land im wahrsten Sinne des Wortes zum Erblühen bringen.

Das wird nicht nur die Insekten erfreuen. Sondern auch deine Mitmenschen – denn hübsch verpackt sind die Saatbomben ein außergewöhnliches Geschenk. Mit dieser Anleitung kannst du ganz einfach ein paar Samenkugeln machen. Matschen ist dabei ausdrücklich erwünscht!

Du brauchst dafür:

  • vier bis fünf Handvoll Gartenerde
  • etwa genauso viel Komposterde
  • etwas Wasser
  • etwa zwei Handvoll einheimischer Samen (Du kannst sie entweder selber mischen oder eine fertige, bienenfreundliche Mischung kaufen)
  • nach Belieben Bastelmaterial zum Verpacken

1.Schritt
Mische die Erde mit dem Kompost sowie mit der Hälfte der Samen und füge nach und nach etwas Wasser hinzu.

2. Schritt
Jetzt ist erstmal Matschen angesagt!

3. Schritt
Die Masse muss so fest sein, sodass du daraus ganz einfach Bällchen formen kannst, die etwa so groß sind wie Walnüsse.

4. Schritt
Tue die andere Hälfte der Samen auf einen großen Teller oder auf deine Arbeitsfläche und wälze darin die walnussgroßen Bomben. Nun sind sie fast fertig!

5. Schritt
Lege die feuchten Samenbomben anschließend für einen Tag zum Trocknen hin.

6. Schritt
Nun sind die Samenbomben fertig!

7. Schritt
Wenn du magst, kannst Du die Saatbomben jetzt hübsch verpacken. Dafür eignen sich allerlei Servietten, Kraftkarton, bunte Muffinförmchen oder klassisches Geschenkpapier. Lass Dir etwas Passendes einfallen!

8. Schritt
Die Samenbomben, die du nicht verschenkst, kannst du gerne auf kahle Grünflächen verteilen! Schaue in ein paar Wochen nach, ob du die ersten zarten Pflänzchen schon entdecken kannst! Später werden die Blüten zahlreiche Insekten und gewiss auch vorbeilaufende Passanten erfreuen.

Nicki Nuss lauscht in den Weltraum

Astropeiler, Bad Münstereifel

Hast du schon einmal fremde Planeten belauscht?
Oder Sternenstaub abgehört?
Wäre es nicht toll, wenn man mit einem riesigen Ohr in den Weltraum horchen könnte?

Das haben sich auch die Astrophysiker des Astropeilers bei Bad Münstereifel gedacht. Hier kannst du alles über Radioastronomie erfahren. So wie wir ferne Sonnen oder Galaxien als kleine, mehr oder weniger helle Lichtpunkte am Himmel sehen, erreichen uns von dort auch elektromagnetische Wellen auf anderen Frequenzbereichen. Diese fängt eine 25 Meter breite „Schüssel“ – die Parabolantenne – ein.

Radiostrahlen helfen dabei, auch das Material „zwischen den Sternen“ zu erforschen. Das können beispielsweise Wolken aus kaltem Gas und Staub sein, aus denen neue Sterne entstehen. Spannend zu beobachten sind auch die Überreste explodierender Sterne. Die gehören nämlich zu den stärksten Radioquellen am Himmel.

Nicki Nuss lauscht in den Weltraum

„Heute Nacht waren sie doch noch da oben“, wundert sich Nicki Nuss. „Aber jetzt kann ich keinen einzigen Stern mehr sehen!“ Er legt den Kopf weit in den Nacken und guckt angestrengt in den blauen Himmel. „Nichts zu sehen“, ärgert er sich. Dann hat Nicki eine andere Idee: Er spitzt seine Ohren und lauscht. Aber auch da hat er kein Glück — er kann ganz einfach nicht hören, was am Himmel vor sich geht. „Ich glaube, ich brauche ein ganz großes Ohr, um so weit zu hören“, überlegt Nicki. „Und sicher wäre es auch gut, noch ein bisschen näher an die Sterne heran zu kommen. Da klettere ich am besten mal auf den Stockert.“ Wie gut, dass Nicki der Berg in der Eifel wieder eingefallen ist. Dort steht nämlich der Astropeiler: eine Antenne, die weit in den Weltraum horchen kann, um die Sterne zu hören.

„Also, das ist ja mal ein großes Ohr“, sagt Nicki, als er vor dem Astropeiler steht. Er merkt gar nicht, dass sein Mund offen steht — so beeindruckend ist der Anblick. Über ihm ragt eine riesige, 25 Meter breite Schüssel in den Himmel. „Das sieht zwar aus wie eine Schüssel, ist aber eine große, runde Antenne“, erklärt ein netter Mann, der Nicki vor dem pyramidenförmigen Gebäude begrüßt, auf dem die Antenne sitzt. Der Mann ist gelernter Radioastronom. „Was machen Radioastronomen denn so?“, will Nicki wissen. „Radioastronomen beobachten und untersuchen Himmelskörper, indem sie die Radiowellen messen, die von ihnen ausgesendet werden“, erklärt der Mann. „Sie können so zum Beispiel das Zentrum der Milchstraße erkunden. Und dafür brauchen die Radioastronomen anders als ‚normale‘ Astronomen eben keine Lichtsignale, sondern Radiowellen. Die kann man mit Tönen verschiedener Frequenzen vergleichen. „Toll! Damit horchen die Wissenschaftler also in den Weltraum und hören, was die Sterne sagen“, staunt Nicki.

„Das sieht aber alles ganz schön kompliziert aus“, sagt Nicki, während er sich die vielen Instrumente anschaut. Diesmal nickt der Mann. „Das, was wir hier machen, ist ja auch eine Wissenschaft. Wir lauschen bereits seit 1956 in den Weltraum. So lange steht der Astropeiler schon hier auf dem Berg. Damals waren die Wissenschaftler in Deutschland alle sehr stolz auf den Astropeiler, weil sie dem Rest der Welt mit der komplizierten Technik gezeigt haben, was sie so alles können.“ Plötzlich bemerkt Nicki eine große Stahlröhre, die in der Decke verschwindet. Eine Klappe in der Röhre steht offen. Nicki wird neugierig. Schnell huscht er durch die Öffnung und klettert an einer Leiter in der Röhre hoch. Der Mitarbeiter klettert Nicki schnaufend hinterher. „Diese Röhre muss eine Menge aushalten“, erzählt er. „Auf ihr ist nämlich die große Antenne befestigt. Die wiegt 20 Tonnen, so viel wie 20 Autos.“ Als beide oben ankommen, klammert Nicki sich an seinem Begleiter fest. Sie stehen auf einem Gitter genau hinter der großen Schüssel. Erst tief unter ihnen ist wieder fester Boden.

Drinnen sitzt ein Mann an einem großen Kasten mit vielen Knöpfen. Er lauscht aber nicht, sondern schaut auf einen Monitor. Nicki ist ein wenig enttäuscht. „Ich höre immer noch nichts. Im Weltraum scheint ja gar nichts los zu sein.“ Doch der Mann schüttelt den Kopf. „Und ob da oben was los ist“, sagt er. „Die Sterne senden andauernd Signale, die wir dann hier unten empfangen. Signal heißt bei Sternen natürlich nicht, dass sie laut tuten wie etwa ein Zug. Die Signale sind durch die große Entfernung der Himmelskörper sehr schwach. Um die Radiowellen zu messen, braucht man deshalb so große Antennen wie den Astropeiler, denn damit kann man die Wellen bündeln und messen. Wir können so zum Beispiel Wolken aus kaltem Gas und Staub erkennen, aus denen neue Sterne entstehen, oder auch die Überreste explodierender Sterne. Die gehören zu den stärksten Radioquellen am Himmel. Wie du siehst, erzählen uns diese Signale viel über die Sterne — und das eben nicht nur nachts, sondern auch am Tag, wenn kein Stern am Himmel leuchtet.“

Doch ein tapferes Eichhörnchen wie Nicki kennt keine Angst. Er lässt langsam wieder los und schaut sich um. Von dort oben hat Nicki einen tolle Aussicht, denn der Stockert ist 450 Meter hoch. Nicki schaut auf die Wälder und Wiesen von Bad Münstereifel hinunter. Er genießt den Ausblick, atmet tief ein — und muss fast husten. „Hier riecht es ja nach Schmieröl“, beschwert er sich. Sein Begleiter lacht. „Natürlich. Schließlich müssen wir die große Antenne hier oben regelmäßig ölen, damit wir sie drehen und auf die vielen verschiedenen Sterne ausrichten können, die wir belauschen wollen.“ Bei dem tollen Ausblick vom Astropeiler hätte Nicki fast seine wichtigste Frage über den Weltraum vergessen. „Haben die Wissenschaftler denn auch Außerirdische sprechen gehört?“, fragt er eilig. Der Mann lacht. „Nein, aber sie haben Planeten gefunden, die man mit einem Fernglas nie hätte entdecken können.“ Nicki macht sich wieder an den Abstieg, schaut aber noch einmal zum Himmel hoch: „Kaum zu glauben, was da oben alles vor sich geht.“

Entdecker-Info

Bevor ihr zum Astropeiler auf dem Stockert fahrt, schnell noch das PDF mit spannenden Infos und tollen Entdecker-Aufgaben ausdrucken! Eure Entdeckerurkunde bekommt ihr dann in dem Museum.

Wo?

Astropeiler
Stockert 1
53902 Bad Münstereifel-Eschweiler
www.astropeiler.de

Was macht Nicki hier?

Nicki und die NRW-Stiftung kauften das Radioteleskop auf dem Stockert in Bad Münstereifel, damit es als Technikdenkmal erhalten und öffentlich zugänglich wird.

Künstlerhäuser in NRW

In NRW gibt es viele Künstlerhäuser zu entdecken.

In diesem Haus wohnte ein berühmter Künstler

Bei uns in NRW gibt es noch einige Original-Häuser, in denen vor vielen Jahren bekannte Künstler gelebt haben. Ein solches Haus gibt es in Bonn – dort hat damals der berühmte Maler August Macke gewohnt. Er starb ziemlich jung, mit nur 27 Jahren. Er liebte kräftige und leuchtende Farben, am liebsten malte er Menschen und Natur. Seine bekanntesten Bilder malte August Macke zwischen 1911 und 1914, zu dieser Zeit lebt er mit seiner Frau Elisabeth und seinen kleinen Söhnen Walter und Wolfgang in dem Haus an der Bornheimer Straße in Bonn.

Bild © Lars Langemeier

Im Dachgeschoss hatte Macke sein Atelier. Der Blick aus dem Fenster auf einen großen Garten und auf die Bonner Umgebung brachte ihn auf immer wieder neue Ideen für seine Bilder. Das August-Macke-Haus ist noch bis heute erhalten und als Museum und Ausstellungsort für alle Interessierten offen. Wenn du gern sehen möchtest, wo und wie August Macke oder andere berühmte Maler in NRW gelebt haben, kannst du das August-Macke-Haus sowie die anderen Künstlerhäuser zusammen mit deiner Familie oder deiner Schulklasse besuchen.

Bastle ein Schattentheater

Mit dieser Anleitung kannst du dir ganz einfach dein eigenes Schattentheater basteln.

Du brauchst dafür:

  • einen Schuhkarton ohne Deckel
  • Bleistift, Lineal und Schere
  • Bastelkleber und Tesafilm
  • Pinsel und Farben (schwarz und eine weitere Farbe)
  • ein paar Zahnstocher oder andere dünne Holzstäbe
  • einen Bogen schwarze Pappe
  • ein paar Zahnstocher oder andere dünne Holzstäbe
  • eine kleine Tischlampe oder Taschenlampe

1. Schritt
Als erstes den Schuhkarton mit dem Boden nach oben vor dir hinlegen. Dann mit einem Bleistift und Lineal einen Rahmen (2-3 cm breit) auf den Boden malen.

Das Innere des Rahmens ausschneiden.

2. Schritt
Wenn du möchtest, kannst du das Äußere des Kartons mit einer Farbe anmalen.

Die Innenseite des Schuhkartons solltest du schwarz anpinseln, damit man die Schatten deiner Figuren später besonders gut erkennen kann.

3. Schritt
Wenn die Farben getrocknet sind, den Karton mit dem Boden nach unten gerichtet auf ein Blatt Pauspapier legen. Anschließend mit einem Stift den Kartonrand entlang malen.

Nun das Quadrat auf dem Pauspapier ausschneiden.

Als nächstes musst du den inneren Rand im Schuhkarton mit Kleber bestreichen und das Pauspapier von innen aufkleben. Dabei aufpassen, dass kein Kleber auf das Pauspapier gerät und es so fest gespannt wie möglich einkleben.

4. Schritt
Um das Bühnenbild zu verschönern, kannst du dir jetzt eine Kulisse ausdenken. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Burg oder einem Strand mit Palmen? Dazu nimmst du dir dunkle Pappe und malst zum Beispiel deine Burg auf. Nachdem du sie ausgeschnitten hast, klebst du deine Kulisse auf die innere Seite des Schuhkartons. Auch hier wieder darauf achten, dass der Kleber nicht über den Rahmen auf das Pauspapier kommt.

5. Schritt
Jetzt benötigst du noch die Figuren deines Theaterstücks. Dazu kannst wieder die Umrisse auf deine schwarze Pappe malen.

Klebe auf die Rückseite deiner Figur einen Zahnstocher oder anderen dünnen Holzstäben mit Tesafilm fest.

6. Schritt
Wenn du möchtest, kannst du dein Schattentheater zum Schluss noch dekorieren. Jetzt kannst du deinen Schuhkarton vor einer kleinen Tischlampe oder Taschenlampe platzieren und mit deinen Figuren eine Geschichte erzählen.

Fertig ist dein eigenes Schattentheater!